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Letzte Klappe zum großen ZDF-Zweiteiler "Dresden" fiel im Rhein-Kreis Neuss

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Dresden 1945: Eigentlich scheint die Zukunft der jungen Krankenschwester Anna (Felicitas Woll - "Berlin,Berlin") geregelt. Mit Oberarzt Alexander (Benjamin Sadler- "Das Wunder von Lengede") ist sie so gut wie verlobt, ihr Vater (Heiner Lauterbach) macht Pläne für die Zukunft nach dem Krieg. Doch im Chaos der frontnahen Großstadt begegnet Anna einem schweigsamen, faszinierenden Fremden. Robert (John Light) ist einer der verhassten britischen Bomberpiloten. Anna hilft ihm dennoch. Die beiden bemerken, dass sie viel verbindet. Kurz darauf ändert sich alles in Dresden: Robert erlebt einen der schwersten Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges, ausgeführt von seinen Kameraden, am Boden mit ...

Dramatische Szenen, die die Fernsehzuschauer im Frühjahr 2006 als TV-Zweiteiler auf ihren Bildschirmen miterleben können.

Regie bei diesem von der Berliner Firma teamWorx ("Der Tunnel", "Stauffenberg", "Die Sturmflut") aufwändig produzierten Zweiteiler führt Roland Suso Richter ("Der Tunnel", "14 Tage lebenslänglich"), das Drehbuch schrieb Stefan Kolditz ("Die Mörderin", "Gripsholm", "Schleudertrauma"). Produzenten sind Nico Hofmann und Sascha Schwingel. Koproduzent ist Jan Mojto, EOS Entertainment. Die Redaktion im ZDF haben Heike Hempel, Redaktionsleiterin Fernsehfilm II, und Günther van Endert.

"Dresden" ist eine teamWorx-Produktion im Auftrag des ZDF, gefördert durch die Filmstiftung NRW, den FilmFernsehFonds Bayern, die Mitteldeutsche Medienförderung MDM und den Medienboard Berlin-Brandenburg.

67 Drehtage - zum Teil an Originalschauplätzen, ein gigantisches Ausmaß an Komparsen, Requisiten und Nachbauten sowie ein Staraufgebot vor und hinter der Kamera, - der historische ZDF-Zweiteiler "Dresden" hat das Potenzial, Fernsehereignis des kommenden Jahres im ZDF zu werden.

Ein kleiner Beitrag dazu kommt auch aus dem Rhein-Kreis Neuss. Denn als Location für das Krankenhaus diente ein Bunker auf dem Gelände der Firma Edgar Bremer GmbH & Co.KG in Grevenbroich-Kapellen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden dort die letzten drei Drehtage des Films mit den Hauptdarstellern Felicitas Woll und Heiner Lauterbach und mehr als 70 Mitarbeitern abgedreht. Heike Reiß von der Wirtschaftsförderung des Kreises hatte die Location über einen so genannten Location-Scout der Firma most wanted vermittelt.

Reiß war auch eine der wenigen, die während der Dreharbeiten das Set besuchen und sich davon überzeugen durfte, dass alles zur Zufriedenheit von Regisseur Roland Suso Richter, Produktionsleiter Sebastian Werninger sowie Aufnahmeleiter Felix Leitermann lief. Und die zeigten sich sehr angetan von den Örtlichkeiten und der Betreuung in Grevenbroich.

Heike Reiß ist zuständig für die Filmlocation-Datenbank über den Rhein-Kreis Neuss und arbeitet dabei mit der Filmstiftung NRW zusammen, die auch den Film "Dresden" mit 1,1 Millionen Euro fördert. So ist der Rhein-Kreis Neuss mit einigen seiner Locations auch in einer Location-Broschüre und in einer speziellen Internet-Datenbank der Stiftung NRW zu finden.

Und so kommt es, dass die Klappe immer öfter auch im Rhein-Kreis Neuss fällt. Kino-, Fernseh- und Werbefilmer entdecken zunehmend den Rhein-Kreis in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Filmstädten Köln und Düsseldorf - dank eines noch "unverbrauchten" Gesichts in der deutschen Städtelandschaft, mit industriellen und kulturellen interessanten Kulissen, schönen Landschaften - und dank Heike Reiß.

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