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Zahlreiche Gäste beim traditionellen Empfang der Schützen im Neusser Kreishaus

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Zum traditionellen Schützenempfang im Neusser Kreishaus am Freitag vor dem großen Fest empfing Landrat Dieter Patt wieder zahlreiche Schützen, Gäste aus Politik und Wirtschaft, den Städten und Gemeinden, Kollegen aus der Region, Vertreter der Geistlichkeit und Polizei sowie den japanischen Generalkonsul. Auch eine Delegation aus China, die gerade den Kreis besuchte, war dabei. An der Spitze begrüßte Patt das amtierende Neusser Schützenkönigspaar Günter Coomann und seine Gattin Käthe sowie den Präsidenten des Neusser Bürgerschützenvereins, Thomas Nickel.

In seiner Begrüßung strich Patt die Tradition des Neusser Schützenfestes heraus und betonte, dass das Schützenwesen in der Kreisstadt, aber auch in den übrigen sieben Städten und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss ein gutes Stück Lebensqualität und ein wichtiger Faktor für den Standort sei: "Schützenfest, das steht für Lebensfreude, für ein soziales Miteinander, für Integration, für Tradition und Offenheit." Patt, der auch als Chef der Kreispolizeibehörde mit ihren Beamtinnen und Beamten als Freund und Helfer das Neusser Schützenfest unterstützt, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern, der Feuerwehr, den Rettungsorganisationen und den Schützen für ihr Engagement.

Landrat Patt drückte auch seine Freude darüber aus, dass er als Vorsitzender des Kulturausschusses beim Landschaftsverband Rheinland an der Konzeption und Förderung des "Rheinischen Schützenmuseums Neuss mit Joseph Lange-Schützenarchiv", das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kreishaus seine Türen geöffnet hat, mitwirken konnte. Besonders freue er sich mit seinem langjährigen Freund Joseph Lange, dass sich das Museum seit seiner offiziellen Eröffnung vor wenigen Tagen als ein Zentrum für Forschung und Schützen- Geschichte präsentiere - der Rhein-Kreis Neuss leiste dazu auch finanziell seinen Beitrag.

Schützen-Präsident Nickel betonte, dass der seit der Eröffnung des neuen Kreishauses stattfindende Schützenfestempfang des Rhein-Kreises schon eine lieb gewonnene Tradition sei. Das zeige nicht zuletzt die jedes Jahr zunehmende Gästezahl: "Veranstaltungen wie diese steigern die Vorfreude auf das Schützenfest." Nickel nutzte auch die Gelegenheit, seinen Dank an die Polizei und Landrat Patt auszusprechen für die gute Zusammenarbeit bei Vorbereitung und Begleitung des Neusser Bürgerschützenfestes. Was das Neusser Schützenfest ausmacht, brachte Schützenkönig Günter Coomann auf den Punkt. Das Wesen einer Stadt, so der Schützenkönig, erkenne man an seinen Festen. Und das Neusser Schützenfest sei ein "Brennspiegel, der alle Heimatliebe bündelt". Frage man die Menschen, warum sie beim Schützenfest mitmachen, sei die Antwort klar: "für de Freud".

Das musikalische Rahmenprogramm beim Empfang wurde von der Musikkapelle "Frohsinn Norf" unter der Leitung von Wilhelm Steinfort gestaltet. Die Leiterin des Rheinischen Schützenmuseums Neuss, Dr. Gisela Weiß, und Archivleiter Dr. Christoph Waldecker, stellten im Kreishaus die Arbeit und das Konzept ihrer Einrichtung vor.

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