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Erste Sitzung der Trägerversammlung der ARGE des Rhein-Kreises Neuss und der Agentur für Arbeit Mönchengladbach

Soziales |

Der Rhein-Kreis Neuss hat mit der Agentur für Arbeit Mönchengladbach noch vor Jahreswechsel eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gegründet, mit der die erfolgreiche Umsetzung der Hartz IV-Reform im Kreisgebiet erfolgen soll. Jetzt fand die erste Sitzung der Trägerversammlung der ARGE statt. In dem Gremium sind neben dem Rhein-Kreis Neuss und der Agentur für Arbeit auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit ihren Bürgermeistern vertreten. Als beratendes Mitglied gehört auch der Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Rhein-Kreises Neuss, Dr. Hans-Ulrich Klose MdL, der Versammlung an. Auf der Tagesordnung standen zum einen Budget-, Personal-, Organisations- und Kostenfragen, zum anderen die Bestellung der ARGE-Geschäftsführung.

Einstimmig hat sich die Trägerversammlung für Wendeline Gilles (42) als Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft entschieden - dies teilten Landrat Dieter Patt, Kreisdezernent Stefan Stelten und Johannes Schmitz, Vorstandsmitglied der Agentur für Arbeit Mönchengladbach, im Anschluss an die Sitzung im Kreishaus Grevenbroich mit. Die 42-jährige Juristin arbeitet seit 1990 für die Arbeitsagentur. Zu ihrem Stellvertreter wurde Markus Hübner benannt. Der 41-Jährige ist stellvertretender Leiter des Neusser Sozialamtes.

Landrat Patt setzt große Hoffnungen in die ARGE, in die nicht nur die acht kreisangehörigen Kommunen ihre Kompetenz einbringen, sondern auch die freien Wohlfahrtsverbände. "Es geht jetzt besonders darum", betonte Patt, "das eigentliche Ziel, nämlich Menschen in Arbeit zu vermitteln, nicht aus den Augen zu verlieren." Freie Stellen zu finden, das werde jedoch die schwierigste Herausforderung sein. Auf 200 Mitarbeiter bezifferte Schmitz die Personalstärke der Arbeitsgemeinschaft. Das Personal wird sich aus Beschäftigten des Rhein-Kreises und der Arbeitsagentur zusammensetzen. "Wir wollen, dass die Arbeitslosen alles aus einer Hand bekommen und nicht von einer Stelle zur nächsten laufen müssen", so Landrat Patt, der die Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur lobte. Dass in jeder der acht Kommunen eine Anlaufstelle für die Arbeits- und Hilfesuchenden bereitgehalten wird, ist das Ergebnis der Verhandlungen des Rhein-Kreises mit der Arbeitsagentur in Mönchengladbach.

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