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Ausbau Flughafen Mönchengladbach findet im Regionalrat keine Mehrheit

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Der Antrag der Stadt Mönchengladbach auf Ausbau der Start- und Landebahn am Landeverkehrsplatz Mönchengladbach hat in der heutigen Sitzung (29.9.) des Regionalrates keine Mehrheit gefunden. In einer kontrovers geführten Diskussion unter dem Vorsitz des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Joachim Erwin stimmten bei drei Enthaltungen 22 der anwesenden 47 Mitglieder für ja und 22 für nein. In verschiedenen Verfahren hatte sich bereits der Kreisausschuss des Rhein-Kreises Neuss mit den Ausbauplänen intensiv und qualifiziert beschäftigt und einstimmige Beschlüsse gegen den Ausbau getroffen. Für Landrat Dieter Patt, der die politische Entscheidung des Kreistages vertrat und in der Sitzung für seine Ablehnung des Antrages um Verständnis bat, überwogen die schwerwiegenden und weit reichenden negativen Auswirkungen für den Rhein-Kreis Neuss gegenüber den mit dem Ausbau verbundenen Hoffnungen. Diese Meinung vertraten auch der Kreistagsabgeordnete Ferdi Heimanns und alle anderen anwesenden Mitglieder des Regionalrates aus dem Rhein-Kreis Neuss. Patt machte deutlich, dass sich der Rhein-Kreis Neuss der hohen Bedeutung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur aller Verkehrsträger für die Region bewusst sei. Durch die beiden benachbarten internationalen Flughäfen, fünf Bundesautobahnen, den großflächigen Braunkohletagebau und die Kraftwerkswirtschaft seien jedoch die Grenzen der Belastbarkeit für weite Teile der Bevölkerung im Rhein-Kreis Neuss erreicht.

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