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Anlaufstelle für 800 bis 900 Patienten im Kinder- und Jugendalter

Soziales |

Im Zentrum für Neuropädiatrie am Kivitzbusch in Neuss werden Kinder und Jugendliche mit verschiedensten Entwicklungsstörungen oder neurologischen Erkrankungen versorgt. Dazu gehören zum Beispiel die Betreuung und Therapie von "Risiko"-, Früh- und Neugeborenen sowie die Diagnostik und Therapie sowohl von Lern-, Leistungs- und Motorikstörungen als auch von Kindern und Jugendlichen mit Muskel- und Nervenerkrankungen. Schon seit Jahren fördert der Rhein-Kreis Neuss die therapeutische Einrichtung. Jetzt besuchten Kreissozialdezernent Stefan Stelten und Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses des Rhein-Kreises Neuss, darunter auch Ausschussvorsitzender Dr. Hans-Ulrich Klose, das Haus im Neusser Norden, um sich vor Ort ein aktuelles Bild von dessen Arbeit zu machen.

"Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit besteht in der Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder und Jugendliche des Lukaskrankenhauses. Dort werden im Bereich Neuropädiatrie weitere diagnostische Maßnahmen zur Abklärung neurologischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter durchgeführt", betonte die Leiterin des Zentrums, Dr. Ulrike Schara. Wie sie den Kreisvertretern berichtete, wird die Neuropädiatrie am Kivitzbusch zu 60 Prozent von Patienten aus der Stadt Neuss genutzt, 40 Prozent kommen aus dem übrigen Kreisgebiet. Die Tendenz sei, so Schara, dass der Anteil der Patienten aus dem Kreisgebiet zunehme.

Im Zentrum für Neuropädiatrie bieten Physiotherapeutinnen, Heilpädagoginnen, eine Sprachheilpädagogin, Ergotherapeutinnen und eine Motopädin ein umfassendes Diagnostik- und Therapiespektrum an. Insgesamt leistet das Team pro Monat ca. 1.200 Behandlungen. 800 bis 900 Patienten im Kinder- und Jugendalter kommen regelmäßig zur ambulanten Versorgung.

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