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Überprüfung von Kühlhäusern im Rhein-Kreis Neuss

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Auf Weisung des Umweltministeriums des Landes NRW fand in dieser Woche eine eingehende Sonderkontrolle aller EG-zugelassenen Kühlhäuser statt. Im Rhein-Kreis Neuss wurden drei Kühlhäuser überprüft. Bei der EDV-gestützten Abfrage wurde festgestellt, dass sich in einem der Kühlhäuser noch Schweinefleisch, das bereits in den Jahren 2003 und 2004 eingelagert worden war, befand. Das Fleisch wurde vom Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Rhein-Kreises Neuss vorläufig sichergestellt, weil aufgrund der langen Lagerzeit die Verzehr- und Verkaufsfähigkeit überprüft werden muss. Insgesamt handelt es sich um eine Menge von 15 000 Kilogramm tiefgefrorener Blockware, die im Auftrag eines EG-zugelassenen Schlacht- und Zerlegebetriebes von außerhalb des Rhein-Kreises Neuss eingelagert worden ist.

"Von dieser Ware ist seit der Einlagerung nichts in den Verkehr gelangt", berichtet Dr. Gerhard Fischer, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes. Zur Überprüfung hat sein Amt heute Proben entnommen und dem Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld zugeleitet. Über den Fund im Rhein-Kreis Neuss wurde auch das für den Schlacht- und Zerlegebetrieb zuständige Veterinäramt informiert. "Hinweise auf illegale Geschäftspraktiken des Betriebes ergaben sich nicht. Der aktuelle Sachverhalt stellt weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit dar. Darüber hinaus liegen keine Hinweise auf illegale Geschäftspraktiken vor", so Dr. Fischer.

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