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Kreis bewilligt Stadt Korschenbroich einen Zuschuss für Gewässeroptimierung

Umwelt |

Nachdem der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 20. April einstimmig die Grundsatzentscheidung getroffen hat, der Stadt Korschenbroich für die "Optimierung der Oberflächengewässer" einen 50-prozentigen Zuschuss zu allen förderfähigen Kosten zu gewähren, konnte Landrat Dieter Patt jetzt Bürgermeister Heinz Dick einen Förderbetrag des Kreises in Höhe von zunächst 34.768 Euro bewilligen. Mit der Summe sollen Vermessungsarbeiten sowie eine gutachterliche Untersuchung für den Kurzschluss des Neersbroicher Grabens nördlich des Neersbroicher Busches an die Niers zur Entlastung der Hochwassersituation von Herrenshoff und Herzbroich und die Reaktivierung von Seitengräben des Trietbachs und eines Grabens am Neersener Weg zur Entlastung der im Oberlauf befindlichen Ortslagen gefördert werden. Sobald die Untersuchungsergebnisse für den Kurzschluss des Neersbroicher Grabens vorliegen, trifft die Untere Wasserbehörde die Entscheidung über das erforderliche wasserrechtliche Zulassungsverfahren. "Nach Vorlage der Vermessungsergebnisse für die Reaktivierung der Seitengräben des Trietbachs findet voraussichtlich im Herbst ein weiteres Fachgespräch mit den Mitgliedern der ehemaligen Unterarbeitsgruppe 3 der von der Staatskanzlei koordinierten Arbeitsgruppe Grundwasser statt, um die weitere Verfahrensweise abzustimmen", so Landrat Patt. Wenn die Datengrundlagen ausreichend sind, wird der Kreis über die Bewilligung eines Zuschusses für die beantragten Maßnahmen in der Planungs- und Realisierungsphase entscheiden. Mit der Optimierung der Oberflächengewässer folgt die Stadt den Empfehlungen der Unterarbeitsgruppe 3, um auch auf diesem Weg einen Beitrag zur Entspannung der Grundwasserproblematik zu leisten.

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