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100.000 Euro vom Rhein-Kreis Neuss für Modernisierung der Heimstatt Christ König

Soziales |

Seit über 40 Jahren betreibt die heutige Heimstatt Christ König gGmbH in Neuss an der Engelbertstraße eine bewährte Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene, die allein damit überfordert sind, sich gesellschaftlich und beruflich zu integrieren. Das Angebot des Jugendwohnens hat das Ziel, junge Menschen durch Stärkung ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu einer eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung zu befähigen. Mittlerweile müssen die baulichen Standards des Jugendwohnheimes den Anforderungen eines zeitgemäßen Hilfsangebots sowie modernen pädagogischen Ansprüchen angepasst werden. Zu den seit März 2005 laufenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten gewährt der Rhein-Kreis Neuss daher einen Zuschuss von 100.000 Euro. Den entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte Kreissozialdezernent Stefan Stelten jetzt an Heimstatt-Geschäftsführer Hans-Bert Neuhausen.

"Als Teil der Jugendsozialarbeit gibt das Angebot der Heimstatt Christ König jungen Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren eine wichtige Hilfestellung für eine positive Gestaltung ihres weiteren Lebensweges", sagte Dezernent Stelten. Der Rhein-Kreis Neuss unterstütze die Einrichtung auch vor dem Hintergrund, dass sie eine wertvolle Ergänzung anderer vom Rhein-Kreis Neuss geförderter Integrationsprojekte darstelle. So fördert der Rhein-Kreis Neuss über seine 100-prozentige Tochter Technologiezentrum Glehn (TZG) die berufliche Integration der unter 25-jährigen in Form von zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten. Kreisweit verfügt das TZG über knapp 1.000 Stellenangebote. Hiervon konnten bereits über 560 Stellen besetzt werden - davon entfallen 176 Stellen auf die Gruppe der unter 25-jährigen.

Dezernent Stelten: "Die durch den Rhein-Kreis Neuss geförderten Projekte dienen dazu, arbeitslosen jungen Menschen die Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu ermöglichen. Insbesondere bei bisher schwer vermittelbaren Jugendlichen haben sich diese Maßnahmen als eine sinnvolle und notwendige Hilfestellung erwiesen. Erst durch sie können Vermittlungshemmnisse aufgezeigt und beseitigt werden. Dabei ist insbesondere die intensive sozialpädagogische Betreuung und Beratung ein wichtiges Instrument."

Der Zuschuss des Rhein-Kreises Neuss, so Geschäftsführer Hans-Bert Neuhausen, sei eine zukunftsträchtige Investition. "Nach dem Umbau bietet unser Jugendwohnheim seinen Bewohnern auf drei Etagen insgesamt 36 Einzelzimmer. Jedes Zimmer", erläuterte Neuhausen, "ist möbliert und mit einem eigenen Bad ausgestattet. Neben den zwei Gemeinschaftsküchen auf jeder Etage verfügt das Wohnheim noch über einen Waschsalon, einen Fernsehraum, einen Fitnessraum, einen Computerraum, eine Bibliothek und einen ‚Raum der Stille". Die Arbeitsräume des pädagogischen Personals, der Verwaltung und der Leitung befinden sich im Erdgeschoss."

Wie Neuhausen betonte, werden die jungen Menschen von sechs sozialpädagogischen Fachkräften begleitet: "Die Hilfe und Unterstützung lässt sich in die Bereiche der schulischen und beruflichen Förderung, der Förderung der sozialen Verselbständigung und der Förderung der persönlichen Entwicklung zusammenfassen. Darüber hinaus bieten die Mitarbeiter Beratung und Hilfestellung bei der Ablösung von der Einrichtung und den Übergang in eine eigene Wohnung."

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