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Vogelgrippe: Hühner dürfen wieder an die frische Luft

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Vom kommenden Freitag an ist die Stallpflicht für Geflügel in Nordrhein-Westfalen aufgehoben. Zum Schutz vor einer Ansteckung mit der Vogelgrippe durch Zugvögel mussten Geflügelhalter ihre Tiere seit Ende Oktober in Ställen unterbringen. Jetzt ist der Vogelzug weitgehend beendet, so dass Geflügel wieder im Freien gehalten werden darf. Einige Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor der Vogelgrippe bestehen vorläufig weiter: Hühner, Enten und Gänse dürfen nur an Stellen gefüttert werden, die für Zugvögel nicht erreichbar sind. Die Tiere dürfen nicht mit Wasser getränkt werden, das von Zugvögeln genutzt wird. Außerdem sind Futter und Einstreu so aufzubewahren, dass Zugvögel nicht damit in Kontakt kommen. Geflügelmärkte und Geflügelausstellungen bleiben genehmigungspflichtig. "Die Geflügelhalter im Rhein-Kreis Neuss hatten großes Verständnis für die Stallpflicht und waren bereit, ihr Geflügel vor Kontakt mit Zugvögeln zu schützen. Seit Beginn der Aufstallungspflicht wurden 379 Blut- und Kotproben von einheimischen Tieren im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld auf den Erreger der Vogelgrippe getestet. Alle Ergebnisse waren negativ", so Dr. Gerhard Fischer, Leiter des Kreisveterinäramts. "Ich danke den Geflügelhaltern, dass sie trotz des finanziellen Aufwands die erforderlichen Vorsorgemaßnahmen getroffen haben."

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