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30.000 Pilger zu Gast im Rhein-Kreis Neuss

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Vom 16. bis zum 21. August 2005 finden in Köln die zentralen Veranstaltungen zum XX. Weltjugendtag statt. Papst Benedikt XVI. wird selbst zu diesem Fest des Glaubens und der Begegnung kommen. Mit ihm werden etwa 800.000 junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahre aus aller Welt erwartet. Rund 30.000 von ihnen werden ihr Quartier im Rhein-Kreis Neuss haben.

Vor der Kreisverwaltung in Grevenbroich hissten Kreisdirektor und Kreisdechant Monsignore Auel jetzt die offizielle Weltjugendtagsfahne. Dabei dankten beide den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und den zahlreichen Gastfamilien. Mehr als 6.800 Besucher des Weltjugendtages kommen in Privat-Haushalte im Kreis unter, rund 22.400 werden Gemeinschaftsquartiere in Turnhallen und Schulen beziehen.

"Ich bin vom überaus großen Engagement und der Gastfreundlichkeit unserer Bürger begeistert. Mein Dank gilt ihnen und den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie den beteiligten Hilfsorganisationen, ohne die ein solcher Weltjugendtag in Köln nicht möglich wäre", sagt Petrauschke. Auch der Kreis selbst stellt Quartiere zur Verfügung. "Fast 2.000 Pilger werden in den vier Berufsbildungszentren des Kreises in Neuss, Dormagen und Grevenbroich untergebracht. Darunter auch 78 Jugendliche aus dem polnischen Partnerkreis Mikolów."

Zum Weltjugendtag in Köln wurden Einsatzkräfte der Polizei und von Feuerwehr und Katastrophenschutz in einem für Nordrhein-Westfalen bisher einmaligen Umfang zusammengeführt. Und auch hier ist der Rhein-Kreis Neuss beteiligt.

In Absprache mit dem nordrhein-westfälischen Innenministeriums unterstützt der Rhein-Kreis Neuss am 18. August die Stadt Köln und am Wochenende vom 20. bis 21. die Stadt Kerpen durch eine rettungsdienstliche Transportkomponente. Diese, unter der Führung einer leitenden Notärztin stehende Transportkomponente besteht aus 23 von den Hilfsorganisationen gestellten Krankenwagen. Zur Unterstützung der Stadt Köln im Rahmen der Brandbekämpfung am Rhein wird die Feuerwehr Neuss am 18. August auf Bitte der Bezirksregierung Düsseldorf ihr Feuerlöschboot an die südliche Kreisgrenze verlegen.

Bei größeren Veranstaltungen im Kreisgebiet während der Woche des Weltjugendtages stellen die Hilfsorganisationen die sanitätsdienstliche Betreuung sicher. Darüber hinaus wurden die Helfer in allen Rettungswachen des Kreisgebietes mit einem Flyer versorgt, in dem in allen gängigen Sprachen die für die medizinische Versorgung notwendigen Aspekte aufgeführt sind. Zusätzlich stehen im Kreisgebiet neben den "rund um die Uhr" im Dienst befindlichen sechs Notärzten und zwölf Rettungswagen weitere vier sogenannte Schnelle Einsatzgruppen (SEG) für den Rettungsdienst in Bereitschaft. Die Kreisleitstelle wird während der Woche des Weltjugendtages fünf Disponenten ständig im Dienst und weitere zwei Führungskräfte in Rufbereitschaft haben. "Im Rhein-Kreis Neuss sind wir auf dem Weltjugendtag gut vorbereitet", erklärt Petrauschke.

Der Weltjugendtag ist auch im Hinblick auf die Verkehrssituation ein außergewöhnliches Großereignis. Jeden Tag bewegen sich hunderttausende Pilger in den verschiedensten Verkehrsmitteln zu den Veranstaltungsorten. Staus sind daher unvermeidlich. Deshalb empfehlen die Organisatoren des Weltjugentages auf das Auto zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Daneben sollten alle Besucher mit erheblich längeren Anfahrts- und Wartezeiten rechnen. Das gilt insbesondere auch für die Abschlussfeier auf dem Marienfeld zwischen Kerpen und Frechen am 20. und 21. August, wo alleine 800.000 Besucher erwartet werden.

Verkehrsinformationen sind auf der offiziellen Homepage im Internet erhältlich.

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