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Übergabe eines Krankenwagens an den Arbeitskreis Tschernobyl

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Kreisdirektor Hans-Jürgen Petrauschke übergab jetzt vor dem Ständehaus in Grevenbroich einen Krankenwagen, der bisher im Rettungsdienst des Rhein-Kreises Neuss eingesetzt war, an den Arbeitskreis Tschernobyl des Klosters Langwaden. Das knapp elf Jahre alte Fahrzeug ist für das Krankenhaus Mikaschewitschi im Kreis Luninez, Weißrussland, bestimmt. Zwei Ärzte des Krankenhauses, Dr. Nikolay Stoma und Sergey Wysotzkiy, waren aus Weißrussland angereist, um den Krankenwagen entgegennehmen. Das Fahrzeug soll beispielsweise für die Notfallrettung eingesetzt werden. Es ist bereits der zweite ausgemusterte Krankenwagen des Rhein-Kreises Neuss, der im Rahmen der humanitären Hilfe im Kreis Luninez zum Einsatz kommen wird. Im letzten Jahr wurde bereits dem Kreiskrankenhaus Luninez ein Krankenwagen kostenlos überlassen. Der Arbeitskreis Tschernobyl hilft in Zusammenarbeit mit dem Zisterzienserkloster Langwaden Kindern und deren Familien im Kreis Luninez in Weißrussland, die noch immer unter den Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl im Jahr 1986 leiden. Beispielsweise verbrachten 20 Kinder aus dem Kreis Luninez einen Erholungsurlaub im Kloster Langwaden. Im kommenden Jahr soll 25 Kindern ein dreiwöchiger Aufenthalt in Langwaden ermöglicht werden, so Klaus Pfankuch, Vorsitzender des Arbeitskreises Tschernobyl. Außerdem organisiert der Arbeitskreis Tschernobyl Transporte von Hilfsgütern nach Weißrussland. So konnten 38 Krankenhausbetten, die im Kreiskrankenhaus Hackenbroich nicht mehr benötigt wurden, in den Kreis Luninez transportiert werden.

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