Stapel regionaler Zeitungen

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

RWE-Vorstandsvorsitzender Harry Roels bei Landrat Dieter Patt

Wirtschaft |

Die konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit zwischen der RWE AG, Essen, und dem Rhein-Kreis Neuss würdigte der RWE-Vorstandsvorsitzende Harry Roels jetzt anlässlich seines Besuches im Neusser Kreishaus. Roels, der von dem für die fossilen Kraftwerke zuständigen RWE Power-Vorstand Dr. Johannes Lambertz begleitet wurde, hob insbesondere die Unterstützung des Kreises in den Genehmigungsverfahren für den Tagebau Garzweiler II und für das Kraftwerkserneuerungsprogramm hervor. "Wir schätzen den Rhein-Kreis Neuss als verlässlichen Partner. Die besonders gute Zusammenarbeit ist ein wichtiger Grund dafür, dass wir gerade in dieser Region Investitionsvorhaben auch in Zukunft umsetzen wollen. Diese Investitionen in Milliardenhöhe sind nicht nur für RWE, sondern auch für die Wirtschaftskraft vor Ort von großer Bedeutung", sagte Roels, der auf Einladung von Landrat Dieter Patt nach Neuss gekommen war.

Die Besucher informierten Landrat Patt auch über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens für den geplanten Kraftwerksneubau in Grevenbroich-Neurath und die im Umfeld dieser Großinvestition vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen. Bei dem Thema interkommunales Gewerbegebiet Rommerskirchen/Grevenbroich sei RWE bereit, die Vermarktung zu unterstützen. Als erster Umsetzungsschritt konnte bereits eine ca. 10 Hektar große Fläche südlich des Kraftwerkes Neurath landesplanerisch gesichert werden. Dort sollen insbesondere Wartungs- und Zulieferbetriebe für das Kraftwerk angesiedelt werden. "Aus Sicht des Rhein-Kreises Neuss", erklärte Landrat Patt, "ist dies ein erster Schritt. Die Entwicklung von Gewerbegebieten - insbesondere in Grevenbroich, Jüchen, Rommerskirchen und Dormagen - sollte fortgesetzt und intensiviert werden." Landrat Patt unterstrich die Entschlossenheit des Rhein-Kreises Neuss, insbesondere das Investitionsvorhaben für den BoA-Bau in Neurath bis zu einem positiven Abschluss zu unterstützen. Besprochen wurde auch die Situation der Betriebe im Umfeld der Kraftwerke. Auf Anregung von Landrat Patt wird RWE Power in diesem Zusammenhang prüfen, den mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben die Auftragsvergabeverfahren in geeigneter Weise vorzustellen. Ziel soll es sein, dass sich die Unternehmen aus dem Rhein-Kreis Neuss besser und erfolgreicher auf die entsprechenden Ausschreibungen einstellen und vorbereiten können.

"Der Kreis setzt auf die Energiewirtschaft als eine wesentliche Säule für die Wirtschaftskraft der Region", erklärte Patt. Wie Vorstandsvorsitzender Roels bestätigte, erwartet RWE bis Juni 2005 die Genehmigung für das BoA-Projekt im Rhein-Kreis Neuss. Trotz allen Rentabilitäts- und Kostendrucks wolle RWE bei der Umsetzung auch seiner sozialen Verantwortung gerecht werden.

Als Mitglied des Regionalrates Düsseldorf konnte Patt berichten, dass die Bezirksregierung Düsseldorf den Genehmigungsantrag zur Errichtung und zum Betrieb der 1.100 MW-Blöcke im Braunkohle-Kraftwerk Neurath nun in die Bürgerbeteiligung gibt. Landrat Patt, der auch Mitglied des Aufsichtsrates von RWE Power ist, wertete die Investitionspläne von RWE für den Standort Neurath als Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Rhein-Kreis Neuss: "Das bedeutet verbesserten Umweltschutz und Arbeitsplatzsicherung zugleich mit Investitionen in Milliardenhöhe." Landrat Patt wies auch darauf hin, dass die berufliche Qualifizierung besonders wichtig sei und machte den Vorschlag, RWE-Ausbildungsstätten und Qualifizierungsmaßnahmen im Rhein-Kreis Neuss zu konzentrieren. In Grevenbroich gäbe es mit der RWE-Ausbildungsstätte und dem kreiseigenen Berufsbildungszentrum gute Ansatzpunkte. Wie Vorstandsvorsitzender Roels erklärte, bildet RWE zurzeit 80 Prozent über den Bedarf hinaus aus.

Roels freute sich außerdem, dem Landrat mitteilen zu können, dass der Braunkohlentag auf seinen Vorschlag hin 2006 in Neuss stattfinden werde. Der Braunkohlentag ist die bedeutendste jährliche Veranstaltung der gesamten deutschen Braunkohlenindustrie mit jeweils rund 350 Teilnehmern aus dem In- und Ausland. "Das ist das Richtige und ein deutliches Zeichen, mit dem RWE sein Bekenntnis zum Standort Rhein-Kreis Neuss nochmals unterstreicht", sagte Landrat Patt.

Wichtiger Hinweis: Sie sehen eine Archivseite. Diese Informationen geben den Stand des Veröffentlichungstages wieder () und sind möglicherweise nicht mehr aktuell.