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Chemie-Werk Bayer Uerdingen will im Norden erweitern

Wirtschaft |

Das Chemie-Werk Bayer Uerdingen, das auch in den kommenden Jahren in seinen Standort am Rhein investieren will, beruft sich bei geplanten Erweiterungen im Norden bis zur Stadtgrenze auf Planungssicherheit aus bereits verabschiedeten Bauleitplanungen, Abstandserlasse des Landes und "gegenseitige Rücksichtnahme” vor allem bei Neubauvorhaben im Abstand von 500 bzw. 1 000 Metern von den künftigen chemischen Anlagen. Das erklärte Werksleiter Dr. Hartmut Fuhr bei der jährlichen Bilanzpressekonferenz. Er betonte, Bayer sei in die bisherigen Planungsgespräche zur Errichtung einer forensischen Klinik in dem Bayer naheliegenden Duisburger Bereich nicht eingebunden. Aus Gründen der Standortsicherung für die bestehenden Betriebe und der möglichen Ansiedlung neuer Produktionsanlagen auf Freiflächen im nördlichen und auch im östlichen Teil des Chemieparks auf Krefelder Gebiet bekenne sich das Unternehmen, so Fuhr, zu seinem "Interesse an allen Bauplanungen in Werksnähe” die eigene Ausbautätigkeiten beeinträchtigen könnten. Bayer werde seine Interessen nach genauer Offenlage der Planungsdaten "mit Nachdruck” vertreten.

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