Ein Wald
"Mehr Bäume dienen der Natur und dem Klimaschutz": Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hat zur Bereitstellung von Land für die Waldvermehrung aufgerufen. © GettyImages-Tom Cloverfield-1062184468

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Klimaschutz: Landrat ruft dazu auf, Land für Waldvermehrung bereitzustellen

Umwelt |

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft Wirtschaft und Bevölkerung dazu auf, Grundstücke für die Waldvermehrung im Rhein-Kreis Neuss bereitzustellen. Sein Appell gilt auch Kommunen, Kirchen und Verbänden. "Mehr Bäume dienen der Natur und dem Klimaschutz in unserer Heimat, und da sollten wir alle unseren Beitrag leisten", so Petrauschke.

In den vergangenen Jahren ist es immer schwieriger geworden, die erfolgreiche Waldvermehrung im Rhein-Kreis Neuss fortzusetzen. Durch die Verengung des Grundstückmarkts durch neue Wohn- und Gewerbegebiete ist der Kauf geeigneter Gelände kaum noch möglich. Ein Erwerb ist grundsätzlich erwünscht, aber auch ohne Eigentümerwechsel übernehmen die Fachleute des Kreises die fachgerechte Anpflanzung und Entwicklung neuer Klimawaldflächen.

Die aktuellen Erkenntnisse über die weltweiten Phänomene des Klimawandels und die damit verbundenen Nachteile und Gefahren für die Menschen seien besorgniserregend, heißt es im Amt für Entwicklungs- und Landschaftsplanung des Rhein-Kreises Neuss. Auswirkungen des Klimawandels wie die Hitzeentwicklung in den Städten, das Hochwasserrisiko entlang der Flüsse sowie der Trockenstress für Wald und Landwirtschaft seien auch an Rhein, Erft und Gillbach sichtbar. Umso dringender sei es, mit Vorsorge- und Schutzmaßnahmen dem Klimawandel entgegenzutreten.

"Mit seinem Waldvermehrungsprogramm setzt sich der Rhein-Kreis Neuss schon seit über 30 Jahren aktiv für den Schutz des Klimas vor Ort ein", betont Petrauschke. Mit erheblichen eigenen Mitteln sowie mit der Unterstützung durch Spenden von Bürgern und Unternehmen werden in diesem Rahmen Grundstücke gekauft und als Klimaschutzwald naturnah aufgeforstet. "Die Pflanzung von fast einer Million Bäume können als Beleg der gemeinsamen Anstrengungen des Kreises, der Bürgerschaft und Wirtschaft gewertet werden", so der Landrat. Nähere Informationen zur Waldvermehrung unter Telefon 02181/601 6130.