Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit dem Klimaschutzbeauftragten Thiago de Carvalho Zakrzewski
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ernannte Thiago de Carvalho Zakrzewski zum Klimaschutzbeauftragten des Rhein-Kreises Neuss. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Zakrzewski ist jetzt Beauftragter für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises

Umwelt |

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hat jetzt Thiago de Carvalho Zakrzewski zum Beauftragten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Planungsamt des Rhein-Kreises Neuss ernannt. „Ich bin froh, dass wir mit ihm einen engagierten und kompetenten Mitarbeiter haben, der sich für die wichtigen Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert“, betont Petrauschke. „Damit setzen wir als Kreis unsere bereits intensiven Aktivitäten für den Klimaschutz in Zukunft wirksam fort.“

Zakrzewski freut sich als Nachfolger von Lothar Menzel auf sein neues Betätigungsfeld. „An den großen Aufgaben Klimaschutz und Nachhaltigkeit wirke ich gerne mit, natürlich in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern unserer Kreisverwaltung, aber auch mit den Bürgern bei uns im Kreis“, sagt Zakrzewski, der seit 2017 für den Rhein-Kreis als Koordinator für kommunale Entwicklungspolitik tätig ist. Der Regionalwissenschaftler und zertifizierte Klimaschutzmanager betreut die Nachhaltigkeitspartnerschaft mit der kolumbianischen Gemeinde Campohermoso, erweitert strategisch Netzwerke und ist für die Akquise von Fördermitteln und das Projektmanagement in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit verantwortlich.

Für Menzel, der in den Ruhestand gegangen ist, wurde Zakrzewski ebenfalls in den Vorstand von Agrobusiness Niederrhein e.V. gewählt. Er vertritt den Rhein-Kreis Neuss in dem Gremium, das sich für die Förderung der wirtschaftlichen Perspektiven und Absatzchancen der Mitgliedsunternehmen einsetzt.

Der Kreistag hatte im Dezember 2019 ein Strategiepapier zur Gestaltung des Strukturwandels, des Klimaschutzes und von Nachhaltigkeitsaktivitäten verabschiedet. Ziel ist, „den Schutz von Natur und Umwelt im Einklang mit den ökonomischen und sozialen Bedürfnissen der Kreisgemeinschaft zu fördern“, heißt es in dem Papier. Dabei geht es um diese drei Schwerpunkte: die Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele, aktuelle Handlungsfelder mit Strukturwandel, Klimaschutz und Klimawandelvorsorge sowie den Erhalt und die Schaffung neuer zukunftssicherer Arbeitsplätze mit dem dafür erforderlichen Wohnraum.