Eine Menschengruppe
V.l.: Dr. Michael Dörr, Merle Hübner, Karsten Mankowsky, Renate Gähl und Barbara Brand, die neue Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Gut besuchte Vollversammlung der Selbsthilfegruppen im Kreis

Gesundheit |

Unter dem Motto "Generationenwechsel – Methodenwandel" fand jetzt die 15. Vollversammlung der Selbsthilfegruppen im Rhein-Kreis Neuss statt. 22 Selbsthilfegruppen und drei Verbände sowie zahlreiche interessierte Bürger nahmen an der Veranstaltung teil.

Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky betonte in seiner Begrüßung, dass alle Selbsthilfegruppen im Kreis von einer noch stärkeren Vernetzung profitieren. Möglich sei dies auch durch neue Medien wie Facebook und Twitter sowie mit nützlichen Apps. "Der demografische Wandel wirkt sich stark auf den Bestand der Selbsthilfegruppen aus", machte Mankowsky deutlich. "Deshalb müssen wir zum Beispiel neue Medien mit einbeziehen, um auch die jüngeren Generationen zu erreichen."

Die selbständige Unternehmensberaterin Merle Hübner gab in ihrem Hauptreferat wichtige Anregungen zum Thema "Digitale Kommunikation – Nutzung Sozialer Medien – Datenschutz". In der anschließenden Diskussion wurden ihre theoretischen Einführungen auf die Selbsthilfe im Kreis übertragen. Dabei ging es unter anderem um die Frage, wie neue Nutzergruppen akquiriert werden können und welche Auswirkungen die Datenschutzverordnung von 2018 auf die alltägliche Arbeit hat.

Turnusmäßig standen Wahlen auf dem Programm. Heidemarie Marona wurde zur Initiativ-Vertreterin gewählt und nimmt damit auf Bundesebene die Interessen der ehrenamtlich tätigen Selbsthilfegruppen aus dem Kreis wahr. Mit Heinz-Peter Kluth, Sven-Holger Scharfe und Heidemarie Marona wurden außerdem drei neue Mitglieder für die ehrenamtliche Mitarbeit im Selbsthilfebeirat gewählt.