Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge
„Das BFZ leistet wertvolle Hilfe im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, und das unterstützen wir gern“: Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge. © Rhein-Kreis Neuss

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Rhein-Kreis Neuss gibt Zuschuss für das Berufsförderungszentrum Schlicherum

Soziales |

Der Rhein-Kreis Neuss hat dem Berufsförderungszentrum (BFZ) Schlicherum einen Zuschuss für den Einsatz eines sogenannten Vermittlungskoordinators gewährt. Die Förderung von rund 38.000 Euro erfolgte aus den Mitteln des Sozialen Handlungskonzepts. „Das BFZ leistet wertvolle Hilfe im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit, und das unterstützen wir gern. Wir müssen die Jugend fit für die Zukunft machen, das liegt mir sehr am Herzen“, so Kreisdirektor und Sozialdezernent Dirk Brügge.

Das BFZ ist ein gemeinnütziger Verein und wurde 1985 von Vertretern aus dem kirchlichen, politischen und vorpolitischen Raum gegründet. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und gemeinsam mit den Menschen lebenswerte Perspektiven zu schaffen. Mit seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern führt der Verein berufsvorbereitende Maßnahmen zur Einschränkung der Arbeitslosigkeit, besonders der Jugendarbeitslosigkeit, durch. Dabei sollen vorrangig sozial- und arbeitsmarktbenachteiligte Jugendliche durch Qualifizierungslehrgänge in das Berufsleben integriert werden.

Aufgabe des Vermittlungskoordinators ist die Unterstützung der Maßnahmen, die intensive Pflege der Geschäftskontakte und die Akquise weiterer Partner für künftige Projekte. Im Innenbereich übernimmt er die Analyse des Ausbildungs- und Arbeitsmarkts sowie die Stellenrecherche, so dass dem BFZ ständig ein großer Pool von Praktikumsstellen zur Verfügung steht.

Während des Förderzeitraums vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 sollen 48 neue Partnerbetriebe für Praktika, Ausbildung und Arbeit sowie Praktikumsstellen für 180 Teilnehmer akquiriert werden. Die Vermittlungsquote bei behindertenspezifischen berufsvorbereitenden Maßnahmen soll 30 Prozent und bei der Basisqualifizierung von Flüchtlingen und Migranten 35 Prozent betragen. Einer aktuellen Auswertung nach wurde ein Teil der Ziele bereits Mitte Oktober erreicht.