Ein Smartphone mit Application
Digitale Kommunikation geht auch an der Selbsthilfe nicht vorbei. Die 15. Vollversammlung der Selbsthilfegruppen im Rhein-Kreis Neuss beschäftigt sich damit. © 983456560_NicoElNino_iStock_GettyImages

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Digitale Kommunikation im Blick: Versammlung der Selbsthilfegruppen

Gesundheit |

Die 15. Vollversammlung der Selbsthilfe beginnt am Samstag, 23. November, um 10 Uhr im Sitzungssaal des Rhein-Kreises Neuss, Auf der Schanze 4 in Grevenbroich. Unter dem Leitwort "Generationenwandel – Methodenwechsel" geht es um digitale Kommunikation, soziale Medien und Datenschutz. Es referiert Merle Hübner, selbständige IT-Dozentin aus Bremen mit Erfahrung in der Beratungsarbeit für Selbsthilfegruppen.

"Der demografische Wandel wirkt sich auch stark auf den Bestand der Selbsthilfegruppen aus. Gleichzeitig müssen neue Medien stärker zur Unterstützung erschlossen werden. Hierzu gehören Facebook und Twitter sowie die Nutzung von Apps für das Smartphone", so Karsten Mankowsky, Gesundheitsdezernent des Kreises. Durch die Vollversammlung sollten Wege aufgezeigt werden, wie die nachfolgenden Generationen besser durch die Selbsthilfe erreichen werden können. Themen jüngerer Interessierter wie Stottern oder Mobbing müssten vermehrt aufgegriffen und auch online verbreitet werden.

Nach der Aussprache über dieses Thema erfolgt der Tätigkeitsbericht des Vertreters der Selbsthilfegruppen für das "Gesunde Städte"-Netzwerk Deutschland im Rhein-Kreis Neuss, Hans-Ferdi Schulze. Außerdem werden die Aktionen zur Selbsthilfe-Unterstützung im Gesundheitsamt und die Aktivitäten der Selbsthilfe-Kontaktstelle im Jahr 2019 vorgestellt. Turnusmäßig stehen danach die Wahlen zum Selbsthilfebeirat und die Wahl des Vertreters für das "Gesunde Städte"-Netzwerk auf der Tagesordnung. Zum Schluss können die Teilnehmer ihre Anliegen im Plenum diskutieren. Workshops für Aktive aus der Selbsthilfe folgen.

Eingeladen wurden zu der Veranstaltung alle 124 Gruppen und Verbände, die im Selbsthilfebereich im Rhein-Kreis Neuss aktiv sind. Kostenlos teilnehmen können aber auch alle anderen Interessierten. Nähere Informationen bei Renate Gähl vom Kreisgesundheitsamt. Ihre Telefonnummer lautet 0 21 81/601 53 27, ihre E-Mail-Adresse renate.gaehl@rhein-kreis-neuss.de.