Knollenblätterpilz
Der Verzehr des Knollenblätterpilzes kann zum Tod führen © skeeze / Pixabay

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Kreis warnt vor Verzehr des Knollenblätterpilzes

Umwelt |

Die Kreisverwaltung warnt vor dem Sammeln und Verzehr des Knollenblätterpilzes. Der dem Champignon ähnlich sehende Pilz gehört zu den giftigsten in Deutschland und ist auch häufig im Rhein-Kreis Neuss zu finden. Schon der Verzehr von 50 Gramm des Knollenblätterpilzes kann zum Tod führen.

Der dem Champignon ähnlich sehende weiße Knollenblätterpilz ist in junger Form breit und eichelförmig. Später kann er eine konvexe Form annehmen. Er hat weiße, dichtstehende Lamellen. Der Stiel ist lang und weiß.

Der grüne Knollenblätterpilz ist erkennbar an seinem halbkugelförmigen Hut. Er wird bis zu 15 Zentimeter breit und hat eine olivgrüne oder gelb-grüne Farbe. Der Rand ist meist etwas heller.

Tückisch ist, dass der Knollenblätterpilz nicht unangenehm schmeckt und sich erste Symptome wie Durchfall und Erbrechen erst nach mehreren Stunden zeigen. Im weiteren Verlauf der Vergiftung scheint es Betroffenen erst besser zu gehen. Bereits nach einem Tag kann es aber zu einer Schädigung der Leber kommen.

Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sollen sich Betroffene umgehend an das nächste Krankenhaus wenden und möglichst Reste der Pilze mitbringen.