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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke empfing den neuen EU-Parlamentarier Dr. Stefan Berger gemeinsam mit Ruth Harte, Leiterin des Europabüros des Kreises, zum Antrittsbesuch im Kreishaus Neuss. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Antrittsbesuch im Kreishaus: Europaabgeordneter Stefan Berger beim Landrat

Europa |

Bei der Europawahl am 26. Mai wurde der Niederrheiner Dr. Stefan Berger erstmals in das Europäische Parlament gewählt. Nun hat er Landrat Hans-Jürgen Petrauschke einen Antrittsbesuch im Neusser Kreishaus abgestattet. Mit bei dem Gespräch dabei war auch Ruth Harte, Leiterin des Europabüros des Rhein-Kreis Neuss.

Bei dem Austausch gratulierte Petrauschke dem Parlamentarier zu seiner Wahl und wünschte ihm viel Erfolg. "Europa steht im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung und des anstehenden Brexits vor Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein starkes und geeintes Europa, um international auf Augenhöhe mit unseren Partnern in den USA und Asien agieren zu können", sind sich der Landrat und Berger einig.

Petrauschke berichtete, dass der Rhein-Kreis Neuss die Bedeutung von Europa früh für sich erkannt hat. So hat der Kreis bereits 1990 ein eigenes Europabüro eingerichtet. Seit 2013 ist er als eine der ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen als Europaaktive Kommune ausgezeichnet. "Wir werden auch weiter für eine breite Akzeptanz der europäischen Idee in unserem Kreis werben. Denn Europa ist nicht nur die Basis für den größten Wohlstand, den wir in Deutschland jemals hatten, sondern auch das Fundament für die längste Friedensperiode in der europäischen Geschichte", so Landrat Petrauschke.

Eines der Schwerpunktthemen des beim Kreis ansässigen Europe Direct Informationszentrum Mittlerer Niederrhein ist dabei die Wirtschafts- und Währungsunion. So freute Petrauschke sich auch über die Mitgliedschaft Bergers im Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments (ECON) und lud ihn zu einer hierzu geplanten Veranstaltung des Kreises im November ein.

Berger blickte auch auf die ersten Wochen seiner Arbeit sowie die aus seiner Sicht gelungene Wahl der kommenden Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zurück und gab seiner Überzeugung Ausdruck. "Mit Ursula von der Leyen an der Spitze der EU-Kommission haben wir die Möglichkeit, Zukunftsthemen wie die äußere Sicherheit, Digitalisierung und Wirtschaft schwerpunktmäßig zu fördern. Ich werde in diesen Themen die niederrheinischen Interessen einbringen", so Berger.