Die Partner des zdi-Netzwerks Rhein-Kreis Neuss
Freude über die Urkunde mit dem Qualitätssiegel 2019: Die Partner des zdi-Netzwerks Rhein-Kreis Neuss trafen sich bei Pierburg zum Lenkungskreistreffen und zogen eine positive Bilanz. © S. Büntig/Rhein-Kreis Neuss

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zdi-Partner zogen positive Bilanz: Künftig auch Angebote im Bereich der Digitalisierung

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Gut an kommt die Initiative, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern. Dieses Fazit zogen die Vertreter von Betrieben, Schulen und Hochschulen beim Lenkungskreistreffen des Netzwerks "Zukunft durch Innovation" (zdi) Rhein-Kreis Neuss. Im Partnerunternehmen Pierburg tauschten sie sich darüber aus, wie man noch mehr Kinder und Jugendliche für die MINT-Berufe und -Studiengänge interessieren kann.

Im Rückblick auf das Jahr 2018 stand das vielfältige Angebot des zdi-Netzwerks im Blickpunkt. Es gab 67 Kurse in allen MINT-Fächern mit 1029 Schülern. Erstmals wurde in Zusammenarbeit mit dem Erzbischöflichen Berufskolleg Neuss ein Kursus "Kleine Forscher im Fokus" für Grundschüler angeboten, bei dem die naturwissenschaftliche Frühbildung im Mittelpunkt stand. Das zdi-Netzwerk erweitert damit sein Angebotsportfolio gezielt für Grundschulen.

Robert Abts, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss, freute sich außerdem über die erneute Verleihung des zdi-Qualitätssiegels 2019: "Dies ist eine Anerkennung unserer bisherigen Arbeit und Ansporn zugleich. Für unsere Partner ist das zdi-Netzwerk die ideale Plattform, um Schüler möglichst praxisnah in technische Berufe einzuführen." Im Rahmen des von der EU geförderten Programms "DIGI4YOUTH" werde es außerdem künftig verstärkt Angebote für Jugendliche im Bereich der Digitalisierung geben, um speziell über neue Berufsfelder zu informieren.

Beim Lenkungskreistreffen erfuhren die Teilnehmer von Benedikt Szukala, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Rheinmetall-Automotive-Tochter Solidteq, auch, welche Vorteile und Besonderheiten der 3D-Druck mit Metall mit sich bringt: "Ein Vorteil des 3D-Drucks liegt in der werkzeuglosen Herstellung von Komponenten, so dass komplexere Bauteile hergestellt werden können, die mit den klassischen Fertigungsverfahren so nicht darstellbar sind", so Szukala.

Weitere Informationen zu den Angeboten des zdi-Netzwerks gibt es bei den zdi-Mitarbeitern Frank Heidemann und Katharina Beckmann unter Telefon 0 21 31/928 75 06 oder -75 07 sowie im Internet unter der Adresse www.mint-machen.de.

Das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, das NRW-Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium sowie durch den Rhein-Kreis Neuss. Es wird unter anderem unterstützt von den Unternehmen Currenta GmbH & Co OHG, innogy SE, Kawasaki Robotics GmbH und Zülow AG.