Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Klaus Krützen
Anschriftenänderungen in Fahrzeugpapieren sind jetzt auch im Grevenbroicher Bürgerbüro möglich: Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Klaus Krützen © Stadt Grevenbroich

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Anschriftenänderung in Fahrzeugpapieren jetzt auch im Grevenbroicher Bürgerbüro

Straßenverkehr |

Wer innerhalb des Rhein-Kreises Neuss nach Grevenbroich oder innerhalb des Grevenbroicher Stadtgebiets umzieht, kann ab morgen im Bürgerbüro der Stadtverwaltung gleichzeitig die Ummeldung im Melderegister und seine Anschriftenänderung in der Kfz-Zulassungsbescheinigung vornehmen lassen. Damit entfällt in den meisten Fällen der zusätzliche Gang zum Straßenverkehrsamt.

Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Klaus Krützen ist die Einführung des Verfahrens in Grevenbroich "ein weiterer konsequenter Schritt, durch Kooperationen und Digitalisierung Verwaltungsprozesse effizienter und bürgerfreundlicher zu gestalten", wie sie sagen. "Dank dieses Service laufen die Daten und nicht die Bürger", so die beiden Hauptverwaltungsbeamten.

Die Mitarbeiter des Bürgerbüros wurden vom Straßenverkehrsamt entsprechend geschult. Über ein vom Kreis bereitgestelltes elektronisches Verfahren teilen die Stadtbediensteten die erfolgte Anschriftenänderung dem Straßenverkehrsamt mit. Dort werden die erhobenen Daten für die Änderung im Zentralen Fahrzeugregister genutzt. Die Stadt erhebt die gleichen Gebühren wie das Straßenverkehrsamt, so dass keine zusätzlichen Kosten auf die Bürger zukommen.

Fragen zur Kfz-Ummeldung beantworten das Bürgerbüro der Stadt Grevenbroich unter Telefon 02181/608324 sowie das Bürger-Service-Center (02181/6010) und das Straßenverkehrsamt (02131/9289090) des Rhein-Kreises Neuss.

Im Rahmen eines Pilotprojekts hatten der Rhein-Kreis Neuss, die Stadt Jüchen und die Gemeinde Rommerskirchen bereits eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Seit April ist die Anschriftenänderung in Fahrzeugpapieren auch bei der Stadt Meerbusch und seit Mai bei der Stadt Dormagen möglich. Der Service soll künftig in allen kreisangehörigen Kommunen angeboten werden.