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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bildungsministerin Yvonne Gebauer gaben den Startschuss für das Regionale Bildungsnetzwerk © A. Tinter

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Ministerin und Landrat unterzeichnen Kooperationsvertrag: Startschuss für Regionales Bildungsnetzwerk

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Ein Regionales Bildungsnetzwerk soll ab dem 1. August die Bildungs- und Beratungssysteme für Kinder und Jugendliche im Rhein-Kreis Neuss besser verzahnen. Die Kooperationsvereinbarung zur Gründung des Netzwerkes haben NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke im Kreishaus Neuss unterschrieben.

"Das Regionale Bildungsnetzwerk soll alle Akteure der Bildungslandschaft im Rhein-Kreis Neuss einbinden und einen Beitrag zu einer bestmöglichen Bildung für alle Kinder und Jugendlichen leisten", betont Petrauschke das gemeinsame Ziel. "Bildung ist der Schlüssel für eine berufliche Ausbildung und ein selbstbestimmtes Leben. Mein Ziel ist, dass alle Kinder und Jugendliche eine Berufsausbildung oder ein Studium abschließen", so der Landrat.

Ministerin Gebauer erklärte: "Beste Bildung gelingt, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.  Im Regionalen Bildungsnetzwerk wollen wir gemeinsam mit dem Kreis und den Kommunen daran arbeiten, allen Schülerinnen und Schülern vor Ort attraktive Bildungsangebote zu machen. Einen Schwerpunkt legen wir dabei auf die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern."

Ziel der Kooperationspartner ist, mit dem Regionalen Bildungsnetzwerk eine bestmögliche individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen sicherzustellen. Hierzu sollen vorhandene Personal- und Sachressourcen optimal eingesetzt und die Vernetzung der Bildungspartner in Zusammenarbeit mit den Kommunen im Rhein-Kreis Neuss intensiviert werden. Vorhandenen Kooperations- und Vernetzungsstrukturen werden dabei berücksichtigt und integriert. Die bisherigen Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche des Landes, des Kreises sowie der Kommunen bleiben erhalten.

Das Regionale Bildungsnetzwerk soll Strategien zur Verbesserung der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler erarbeiten. Dabei wird der Übergang von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule ebenso in den Fokus genommen wie die qualitative Weiterentwicklung und der Ausbau von Ganztags- und Betreuungsangeboten oder die Abstimmung der Schulentwicklungsplanung der Schulträger. Auch das Lernen und Lehren in der digitalen Welt soll weiterentwickelt werden.

Die personelle und sachliche Ausstattung der Geschäftsstelle des Netzwerkes wird durch den Rhein-Kreis Neuss mit 1,5 Personalstellen sichergestellt. Das Land stellt zusätzlich eine Stelle für pädagogisches Personal zur Verfügung.

Begleitet wird das Regionale Bildungsnetzwerk durch die Regionale Bildungskonferenz und einen Lenkungskreis, die sich zusammensetzen aus Vertretern und Vertreterinnen von Schulen, Schulträgern, Schulaufsicht sowie Bildungseinrichtungen und -institutionen. Es ist das 51. Netzwerk seiner Art in Nordrhein-Westfalen.

"Das Regionale Bildungsnetzwerk wird die Bildungslandschaft im Rhein-Kreis Neuss bereichern. Wir erhöhen im Zusammenspiel aller Akteure die Qualität der Bildung und verbessern die Zukunftschancen junger Menschen", sind sich Gebauer und Petrauschke einig.