Landrat Hans-Jürgen Petrauschke mit seinen NRW-Kollegen beim Besuch der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (unten, Dritter von rechts) besuchte mit seinen NRW-Kollegen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. © Bundesregierung/Eckel

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Petrauschke mit NRW-Landräten bei Bundeskanzlerin Angela Merkel

Politik |

Die Bedeutung des Strukturwandels im rheinischen Braunkohle-Revier hat Landrat Hans-Jürgen Petrauschke beim Besuch der nordrhein-westfälischen Landräte bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin unterstrichen. "Die Realisierung einer jederzeit verfügbaren und preisgünstigen Energieversorgung sowie der Erhalt und die Schaffung neuer, auch industrieller Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind grundlegende Prämissen für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts", so Petrauschke im persönlichen Gespräch mit der Kanzlerin. Gelinge dies, seien auch die Jobs in den energieintensiven Unternehmen gesichert.

Die NRW-Landräte trafen sich mit Merkel im Bundeskanzleramt. Der Präsident des Landkreistags Nordrhein-Westfalen, Landrat Thomas Hendele aus dem Kreis Mettmann, bedankte sich bei Merkel für das konstruktive Treffen, bei dem die Gelegenheit bestand, für die Kommunen relevante Themen zu erörtern. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Infrastrukturfragen zur Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse im kreisangehörigen Raum.

Darüber hinaus sprachen die NRW-Landräte mit der Kanzlerin über die Fortführung der Bundesbeteiligung an flüchtlings-, migrations- und integrationsbedingten Kosten und thematisierten die Abläufe insbesondere bei Rückführungen abgelehnter Asylbewerber. Weitere Themen des Gesprächs waren Digitalisierung sowie kommunale Alt-Schulden.