Bei der Wirtschaftskonferenz zur Digitalisierung als Chance für den Strukturwandel
Bei der Wirtschaftskonferenz zur Digitalisierung als Chance für den Strukturwandel © A. Tinter/Rhein-Kreis Neuss

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Wirtschaftskonferenz befasste sich mit der Digitalisierung als Chance für den Strukturwandel

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Auf Einladung des Rhein-Kreises Neuss diskutierten Vertreter aus Politik und Unternehmen über die Chancen der digitalen Transformation für einen erfolgreichen Strukturwandel in der heimischen Braunkohle-Region. Rund 120 Teilnehmer konnte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zu der Wirtschaftskonferenz auf der Raketenstation Hombroich in Neuss begrüßen – darunter NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart, der über die "Digitale Zukunftsregion Rheinisches Revier" sprach.

"Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft, und diese Konferenz bildet den Auftakt einer strategischen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, um die Digitalisierung im Rhein-Kreis Neuss weiter zu stärken", so Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Minister Pinkwart betonte, dass die Digitalisierung eine Aufgabe sei, die aktiv gestaltet werden müsse. "Wir begrüßen daher Initiativen wie die Digitalisierungsstrategie des Rhein-Kreises Neuss, mit der die Wirtschaft gut gerüstet für einen erfolgreichen Strukturwandel in der Region ist. Ich freue mich sehr, dass darüber hinaus Formate wie die Wirtschaftskonferenz den digitalen Wandel in der Region erfolgreich voranbringen", sagte der Landesminister für Wirtschaft, Digitalisierung, Innovation und Energie.

Unter der Überschrift "Strategien für den Wandel" präsentierte Hanno Kempermann von der Institut der Deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Handlungsfelder und Maßnahmen, die aus der Digitalisierungsstrategie Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss abgeleitet wurden. Kreisdirektor Dirk Brügge stellte erfolgreiche Projektvorschläge des Rhein-Kreises für den Strukturwandel wie "Campus Changeneering", "Alu Valley 4.0" und "Reviermanagement Gigabit" vor.

Bei seinem Impulsvortrag "Vernetzt denken - vernetzt handeln" griff Stephan Schneider von Vodafone das Thema digitale Infrastruktur auf - eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft. In einer abschließenden Podiumsrunde diskutierten Dr. Pierre-Michael Meier (Entscheiderfabrik), Stephan Schneider (Vodafone GmbH), Carsten Stumpf (Kawasaki Robotics GmbH) und Prof. Dr. Martin Wortmann (Rheinische Fachhochschule Köln) gemeinsam mit dem Publikum Aspekte des digitalen Wandels in der Wirtschaft.