Eine Menschengruppe
Kooperationsvertrag im Geflügelhof unterschrieben (von links): Dr. Mareike Fellmin, die Leiterin der Einrichtung, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Christoph Günzel, der Präsident des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter. © Rhein-Kreis Neuss

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Wissenschaftlicher Geflügelhof Sinsteden: Kooperationsvertrag unterschrieben

Bildung |

Die Forschungsarbeit des Wissenschaftlichen Geflügelhofs am Kreislandwirtschaftsmuseum in Sinsteden soll umfassend gefördert werden. Das ist das Ziel eines Kooperationsvertrags, den Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Dr. Mareike Fellmin, die Leiterin der Einrichtung, und Christoph Günzel, der Präsident des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter (BDRG), unterschrieben haben. Mit dabei sind die Universität Bonn, deren Institut für Tierwissenschaften sowie die Stiftung zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung für den Bereich des Rassegeflügels.

Im Bruno-Dürigen-Institut, dem Wissenschaftlichen Geflügelhof des BDRG, werden Projekte im Bereich der Verhaltensforschung, vor allem der Grundlagenforschung, und der Biodiversität des Rassegeflügels sowie tierschutzrelevante Fragestellungen bearbeitet. Darüber hinaus ist dort ein Verfahren zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Hühnerrassen aus dem Rassegeflügelbereich etabliert worden. Neben der Forschung werden Führungen, Vorträge und Schulungen angeboten, um der Bevölkerung wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis näher zu bringen.

Der Rhein-Kreis Neuss ist Eigentümer des Grundstücks und Mitgründer der Stiftung für Geflügelwissenschaft. Er stellt unentgeltlich Veranstaltungs- und Seminarräume etwa im benachbarten Landwirtschaftsmuseum zur Verfügung. Außerdem unterstützt der Kreis das Institut im Rahmen wissenschaftlicher Projekte durch sein Veterinäramt und dessen Kreistierzuchtberater, sein Medienzentrum, seine Fachleute für Bauangelegenheiten und bei der Akquisition von Drittmitteln.

Der Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter ist zusammen mit der Stiftung für Geflügelwissenschaft Träger des Bruno-Dürigen-Instituts und seiner Unterhaltskosten. Der BDRG und die Stiftung betreuen über eigene Gremien wie Tierschutzbeirat oder Kuratorium die Projekte vor Ort. Die Universität Bonn stellt nun die Nutzung von Laboren und anderen Räumen zur Verfügung sowie Programme, die für die Auswertung der wissenschaftlichen Ergebnisse notwendig sind. Außerdem gewährt sie der Leitung des Instituts den Zugang zur Fachliteratur.