Die Repräsentanten von Kreis und Stadt - angeführt von Kreisdirektor Dirk Brügge und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus
Die Repräsentanten von Kreis und Stadt - angeführt von Kreisdirektor Dirk Brügge und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus - folgten einer Einladung nach China, um dort über die Investition in einen Medizin- und Innovationstechnik-Park zu sprechen. © Rhein-Kreis Neuss

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Innovationspark in Kaarst: Vertreter von Kreis und Stadt zu Gast in China

Wirtschaft |

Das Gewerbegebiet "Kaarster Kreuz" soll von innovativen Unternehmen geprägt werden. Deshalb prüfen der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Kaarst die Option, dort einen großflächigen Medizin- und Innovationstechnik-Park anzusiedeln. Das konkrete Interesse an einer Projektentwicklung und Investition aus China führte jetzt eine Delegation ins Reich der Mitte.

Die Repräsentanten von Kreis und Stadt - angeführt von Kreisdirektor Dirk Brügge und Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus sowie begleitet durch die Wirtschaftsförderer Robert Abts und Sven Minth - folgten einer Einladung nach China, um dort weiter über das Potential der Realisierung eines solchen Gewerbeparks in Kaarst zu sprechen.

Ziel des dreitägigen Aufenthalts mit einem straffen Terminplan war es auch, Projektreferenzen der potenziellen Investoren in Augenschein zu nehmen. Diese konnten in der Wirtschaftsmetropole Schanghai sowie im rund 800 Kilometer weiter westlich gelegenen Nanchang, mit 4,9 Millionen Einwohnern Hauptstadt der wirtschaftlich aufstrebenden Provinz Jianxi, besichtigt und hinterfragt werden.

Die Delegation aus dem Rhein-Kreis Neuss sprach mit den Entwicklern und Betreibern verschiedener Industrie- und Innovationsparks über Konzeption und Planung und besichtigte bereits realisierte Projekte. Dabei wurden auch mögliche Kooperationsansätze für einen Medizintechnik- und Innovationspark in Kaarst diskutiert.

Weiteres Ziel war es, zusätzliche potenzielle Investoren für das Projekt in Kaarst kennenzulernen und deren Hintergründe in Erfahrung zu bringen. Fachliche Expertise und Begleitung bekam die deutsche Gruppe von den in Schanghai und Chengdu vertretenen Repräsentanzen von NRW.Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die schon bei allen Aktivitäten im Vorfeld eingebunden war und bei allen Terminen der Reise wertvolle Unterstützung leistete.

Kreis und Stadt werden nun zusammen mit NRW.Invest das weiter konkretisierte Konzept und die Eckdaten der chinesischen Investoren für das Projekt in Kaarst prüfen sowie die weiteren Ergebnisse und Eindrücke der Reise auswerten. Nach Abschluss der beidseitig mit den Investoren vereinbarten Prüfungen werden Folgegespräche in Kaarst geführt, so die Verabredung.