Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Jobcenter-Geschäftsführer Wolfgang Draeger und Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Jobcenter-Geschäftsführer Wolfgang Draeger und Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe (v.l.) freuen sich über Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen © Rhein-Kreis Neuss

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Petrauschke und Gröhe im Austausch mit Jobcenter-Chef

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Die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt war jetzt Thema eines Austausches von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und dem Neusser Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe mit Wolfgang Draeger, neuer Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Kreis Neuss.

Petrauschke und Gröhe freute dabei, dass Draeger berichtete, dass der durch den Bund neu geschaffene Lohnkostenzuschuss für Langzeitarbeitslose im Rhein-Kreis Neuss schon erfolgreich eingesetzt wird. Auf diesem Weg konnten im Kreis bereits 43 Menschen in Arbeit vermittelt werden, davon etwa die Hälfte in private Unternehmen. Aber auch die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten entwickle sich positiv.

"Bei der im Rhein-Kreis Neuss niedrigen Arbeitslosenquote kommt der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen eine besondere Bedeutung zu", erläutert Petrauschke. "Ich bin dem Bund daher dankbar, dass er alleine für unseren Kreis in diesem Jahr hierfür 5,3 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellt. Das Prinzip des Fördern und Forderns ist dabei aber weiter richtig und wichtig", so der Landrat.

"Gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels ist es wichtig, Maß-nahmen zu verstärken, die auch Langzeitarbeitslosen den Weg in den Arbeitsmarkt eröffnen. Die Erfolge des Jobcenters zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind", so Gröhe.

Zufrieden stellte Draeger auch, dass der in 2019 um knapp 4 Millionen Euro erhöhte Verwaltungskostenzuschuss von Bund und Kreis auskömmlich ist. Somit stehen die Integrationsmittel vollumfänglich für Förderprogramme der Leistungsberechtigten zur Verfügung.

Auch die Herausforderung des Strukturwandels im Rheinischen Braunkohlerevier für den Arbeitsmarkt war Inhalt des Gespräches. Hierbei war man sich einig, dass es niedrigschwelliger Beratungsangebote bedarf und neben Beschäftigten von RWE insbesondere auch die der Zulieferbetriebe unterstützt werden müssen