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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke nahm das Zertifikat über die CO2-Kompensation von Dietmar Nick, Geschäftsführer KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH, entgegen. © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Rhein-Kreis Neuss erhielt Klimaschutz-Zertifikat: 97 Tonnen CO2 durch klimaneutrales Drucken kompensiert

Umwelt |

Der Rhein-Kreis Neuss setzt beim Drucken und Kopieren weiter auf den Umweltschutz. Für das Engagement erhielt jetzt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke aus den Händen von Dietmar Nick, Geschäftsführer KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH, das Zertifikat für einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Bereits seit 2013 nutzt die Kreisverwaltung über die ITZ Informationstechnologie Zentrum Rhein/Maas GmbH neben Systemen von KYOCERA Document Solutions auch den klimaneutralen Toner des in Meerbusch ansässigen Herstellers.

"Der Rhein-Kreis Neuss ist seit unserem Projektstart im Mai 2013 mit dabei und somit Kunde der ersten Stunde", freut sich Dietmar Nick über das langjährige Engagement des Kreises. Allein durch die konsequente Verwendung von klimaneutralen Tonern in der Kreisverwaltung konnten seit 2013 rund 97 Tonnen des Treibhausgases CO2 kompensiert werden, die durch Rohstoffgewinnung, Produktion sowie Transport, Verpackung und Verwertung des Toners entstehen.

Petrauschke betont: "Ich freue mich, dass sich heimische Unternehmen wie Kyocera für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzen und wir als Kreisverwaltung dazu einen Beitrag leisten können. Nachhaltigkeitsengagement nimmt in unserer Kreisverwaltung einen hohen Stellenwert ein. Wir engagieren uns darüber hinaus seit vielen Jahren mit unserem Waldvermehrungsprogramm im Kreis, aber auch im Fairen Handel und mit Entwicklungsprojekten in Kolumbien in diesem Bereich."

Seit über fünf Jahren kompensiert KYOCERA Document Solutions deutschlandweit die CO2-Menge, die seine Originaltoner über den Lebenszyklus verursachen, und unterstützt in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzorganisation myclimate ein Projekt in Kenia, das mit dem Gold-Standard zertifiziert ist. Das Klimaschutzprojekt fördert u.a. die Verbreitung von effizienten Haushaltskochern in den ländlichen Gemeinden des Siaya-Gebietes im Westen von Kenia. Diese benötigen nun nicht nur bis zu 50 Prozent weniger Holz, sondern emittieren auch deutlich weniger Ruß. Insgesamt profitieren nach Unternehmensangaben knapp 200 000 Menschen durch bessere Lebensbedingungen von diesem Klimaschutzprojekt, das noch einen beachtenswerten Nebeneffekt für die Familien vor Ort aufweist: Durch die lokale Produktion der Kocher sind inzwischen bereits 166 Arbeitsplätze in der Region entstanden.