Menschen an Maschinen
Schüler im Labor der Actega Rhenania GmbH bei der Herstellung von individuellen Farbtönen von Lacken © Actega / Rhein-Kreis Neuss

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"Coloristik von Verpackungen": Neuer zdi-Schülerkurs zur Herstellung von Lacken und Klebern

Bildung |

Woraus bestehen Lacke und wie bekommt der Lack seine Farbe? Wie verändert ein Kleber seine Klebkraft unter Belastung? Antworten auf diese Fragen gibt der kostenlose Workshop "Coloristik von Verpackungen – Wunschfarben im Supermarkt" für Schüler ab Klasse 9. Das Netzwerk "Zukunft durch Innovation" (zdi) Rhein-Kreis Neuss bietet diesen Kurs an vier Nachmittagen in Zusammenarbeit mit seinem Unternehmenspartner, der Actega Rhenania GmbH, an.

Der Workshop findet immer dienstags am 30. Oktober sowie am 6., 13. und 30. November von 16 bis 19.30 Uhr bei dem Chemieunternehmen Actega Rhenania GmbH in Grevenbroich-Wevelinghoven statt. Angesprochen sind Jugendliche, die sich für eine Ausbildung zum Lacklaboranten, Chemikanten oder für ein Studium des Lackingenieurwesens interessieren. Bis zu neun Schüler können daran teilnehmen.

Sebastian Kamitz, bei der Actega im Bereich der Forschung und Entwicklung von Heißsiegelsystemen und Klebstoffen tätig, erläutert den Kursinhalt: "Die Schülerinnen und Schüler schnuppern bei uns in den Alltag eines international tätigen Lackchemieunternehmens hinein. Sie können in diesem Workshop individuelle Farbtöne kreieren und erfahren, wie ein hochwertiger farbiger Kleber hergestellt wird." Die Teilnehmer stellen auch eigene Verpackungen her und erhalten einen Einblick in die Produktion des Grevenbroicher Unternehmens.

Schüler melden sich an über die Internet-Seite www.mint-machen.de. Weitere Auskünfte erteilen Frank Heidemann und Katharina Beckmann unter Telefon 02131 928-7506 und -7507 sowie per E-Mail unter zdi@rhein-kreis-neuss.de.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern organisiert das zdi-Netzwerk Rhein-Kreis Neuss berufs- und studienorientierende Maßnahmen zu den MINT-Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das Netzwerk wird gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit, das NRW-Wissenschaftsministerium und das Wirtschaftsministerium sowie durch den Rhein-Kreis Neuss. Partner sind unter anderem die Unternehmen ACTEGA Rhenania GmbH, Currenta GmbH & Co OHG, innogy SE, Kawasaki Robotics GmbH und Zülow AG.