Eine Menschengruppe
v.l. Geschäftsführer SWD Michael Bison, Kreisdirektor Dirk Brügge, Digital Community Manager Guido Doublet, Robert Abts und Madita Beeckmann von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss, Leiter Politik-und Bürgerdialog Currenta GmbH & Co.OHG Jobst Wierich © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Auftaktveranstaltung: ChemLab ist erfolgreich gestartet

Wirtschaft |

Das Digitalisierungsprojekt ChemLab ist erfolgreich gestartet. Vertreter des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und des Chemparks trafen sich mit Unterstützern des ChemLab zu einer Auftaktveranstaltung. Dazu gehören unter anderem die Hochschulen Düsseldorf und Niederrhein, der Verband der Chemischen Industrie, die Wirtschaftsförderungen aus Düsseldorf, Köln und Krefeld, die Digital Innovation Hubs aus Köln und Düsseldorf/Rheinland sowie Unternehmen der chemischen Industrie und mittelständische IT-Unternehmen.

ChemLab soll digitale Prozesse und Innovationen fördern, neue Geschäftsmodelle in der Chemie entwickeln und junge Unternehmen unterstützen. Zwei Jahre lang läuft das Projekt. Kreisdirektor Dirk Brügge betont: "In dieser Zeit soll das ChemLab Strahlkraft für die gesamte Region erzeugen und Innovationen fördern. Auf diese Weise stärken wir den Industriestandort Rhein-Kreis Neuss", zeigt sich Brügge zuversichtlich.

Seit Anfang September arbeitet das ChemLab-Projektteam zusammen. Zu dem Team gehören auch Ulrich Bornewasser von der Currenta und Guido Doublet als Digital Community Manager. Während Bornewasser als Chempark-Lotse die Unternehmen aus den Chemparks in das Projekt einbindet, koordiniert Doublet die Vernetzung zwischen Chemieunternehmen, IT-Mittelstand und Tech-Startups. "Ich freue mich auf viele interessante Kontakte und die Herausforderung, Unternehmen mit Startups erfolgreich zu vernetzen“, sagt Guido Doublet.

Ziele des Projektes sind, eine Synergie zwischen Unternehmen, digitalen Startups und Hochschulen herzustellen. Zu ChemLab gehört auch ein sogenanntes Coworking-Angebot. "Diese Synergie aus Chemie und digital ist bis jetzt einmalig", erklärt Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) Dormagen." Auf diese Weise können wir die Innovationskraft der chemischen Industrie vor Ort enorm steigern." Allein im Chempark Dormagen arbeiten rund 10.000 Beschäftigte in etwa 60 Betrieben. Damit ist der Chempark Europas größter Chemiepark-Verbund.

Weitere Auskünfte zu dem Projekt erteilt Madita Beeckmann von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Kreises Neuss. SWD-Projektkoordinator André Heryschek ist telefonisch unter 02133 257-657 oder per E-Mail unter andre.heryschek@swd-dormagen.de zu erreichen.