Drei Männer zerschneiden rotes Band mit Scheren
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (Mitte) durchschneidet gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Martin Mertens (rechts) und DRK-Vorstand Dietmar Mittelstädt symbolisch das rote Band zur Eröffnung der neuen Rettungswache in Rommerskirchen © S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

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Neue Rettungswache in Rommerskirchen eröffnet

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Die neue Rettungswache des Rhein-Kreises Neuss in Rommerskirchen an der B477 wurde feierlich eröffnet. Die Wache ist künftig 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag besetzt.

Im Rahmen einer durch den Kreis und die Gemeinde ausgerichteten Eröffnungsfeier wurde die Wache durch Pfarrer Norbert Müller von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen-Gillbach und Pfarrer Thomas Spitzer von der evangelischen Kirchengemeinde Rommerskirchen ökumenisch eingesegnet.

"Mit der Wache tragen wir Sorge dafür, dass eine optimale rettungsdienstliche Versorgung für Rommerskirchen sichergestellt ist", freuen sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Dr. Martin Mertens über die Inbetriebnahme.

Mit dem Betrieb der Wache hat der Rhein-Kreis Neuss das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Grevenbroich, beauftragt. Jeweils ein Notfallsanitäter oder Rettungsassistent und ein Sanitäter als Fahrer sind rund um die Uhr vor Ort. Insgesamt sind zehn Mitarbeiter im Schichtbetrieb im Einsatz.

Das Gebäude wurde von der Gemeinde Rommerskirchen über die gemeindeeigene Entwicklungsgesellschaft gebaut und wird durch den Rhein-Kreis Neuss für den Betrieb der Rettungswache angemietet.

"Was die Rettungsdienste für die Menschen bei uns leisten, ist so unverzichtbar wie unschätzbar. Sie tun, was sie nur können, um andere zu retten und vor Schaden zu bewahren; sie sind aus dem Rettungs- und Sicherheitskonzept des Kreises nicht mehr wegzudenken", dankt der Landrat den Rettungskräften. "Für die Rettungswache Rommerskirchen investiert der Rhein-Kreis Neuss rund 160.000 Euro in die Anschaffung eines Rettungswagens. Weitere 500.000 Euro kostet jährlich der Betrieb der Wache", so Petrauschke, womit auch die Baukosten der Gemeinde refinanziert werden.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens: "Für Rommerskirchen ist das ein Meilenstein zu mehr Sicherheit für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dafür habe ich seit Jahren gekämpft."

Vor dem Bau der Rettungswache wurden die Menschen in Rommerskirchen von den drei Standorten Dormagen, Grevenbroich-Kreiskrankenhaus und Grevenbroich-Neurath versorgt. Die Rettungsdienst-Teams fuhren die meisten Einsätze von Neurath aus.

Dietmar Mittelstädt, Vorstandsvorsitzender DRK-Kreisverband Grevenbroich, dankt Landrat Petrauschke für den Auftrag zum Betrieb der Wache: "In den heutigen Zeiten europaweiter Ausschreibungen ist es nicht selbstverständlich, dass der DRK - Kreisverband Grevenbroich diese Rettungswache betreiben darf. Hierauf sind wir sehr stolz. Der Rettungsdienst steht nicht für sich alleine, sondern ist Teil des Zivil- und Bevölkerungsschutzes und beginnt bereits mit den allseits bekannten Lehrgängen zur Ersten Hilfe".