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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Landesminister antwortet Landrat: B477n im Arbeitsprogramm 2019

Straßenbau |

Wie Landesverkehrsminister Hendrik Wüst jetzt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke informierte, wird die Ortsumgehung Rommerskirchen - B477n - ins Arbeitsprogramm 2019 aufgenommen. Der Landesbetrieb werde dann beginnen, die naturschutzfachlichen Erhebungen und Untersuchungen zu aktualisieren. Weil die Maßnahme im jüngsten Masterplan des Landes zur Umsetzung des Fernstraßenbedarsplans nicht enthalten war, hatte sich der Landrat zuvor in einem Schreiben an Minister Wüst gewandt und um eine dringende Realisierung der Maßnahme ab 2019 gebeten.

Die alte Landesregierung hatte die Planung für die Ortsumgehung Rommerskirchen ruhend gestellt, obwohl sie durch die Bundesregierung erneut als vordringlich eingestuft worden war. "Die Realisierung ab 2019 ist eine gute Nachricht für Rommerskirchen, für den Rhein-Kreis Neuss und für die Region", so Petrauschke.

Wie der Landrat an Minister Wüst geschrieben hatte, ist die Ortsumgehung Rommerskirchen/Butzheim/Frixheim nicht nur für die Wohnbevölkerung wichtig. Die B477n habe auch als Querspange für das Rheinische Revier große Bedeutung. Sie sei nicht nur ergänzende Entlastungslinie für den europäischen Verkehrsknotenpunkt Köln, sondern zugleich die zentrale Achse zur Anbindung des Rheinischen Reviers an den Großraum Düsseldorf. Und eine gut vernetzte und nicht überlastete Infrastruktur stelle einen entscheidenden Standortfaktor dar und entscheide somit über den Erhalt von Arbeitsplätzen in der ohnehin von der Energiewende stark betroffenen Region.