Frau und Mann halten Tablet-Computer
Ministerin Ina Scharrenbach informierte sich bei Landrat Hans-Jürgen Petrauschke über die E-Government-Angebote der Kreisverwaltung. © A. Baum / Rhein-Kreis Neuss

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Ministerin lobte E-Governmentprojekte "Made in Rhein-Kreis Neuss"

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Die Welt von heute ist digital: Kaum ein Arbeitsplatz, der ohne moderne Informations- und Kommunikationstechnologie auskommt, kaum ein Haushalt, der nicht über Computer und Smartphones verfügt. "Digital trifft noch zu häufig auf analoge Behördenwelten. Anders im Rhein-Kreis-Neuss. Hier ist die Kreisverwaltung mit ihren Angeboten im Rahmen des digitalen Kreishauses ein Vorbild. Sie verbindet mit ihren digitalen Angeboten Bürgerfreundlichkeit mit Beschleunigung und Effektivität der Behördenarbeit. Die Zukunftsmusik für die kommunale Arbeit spielt bereits im Rhein-Kreis-Neuss", lobt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Am Umsetzungswillen ließ Landrat Petrauschke im Gespräch mit der Ministerin keinen Zweifel: "Mit unserem Digitalisierungskonzept setzen wir im Rhein-Kreis Neuss unsere E-Governmentstrategie konsequent fort. Wir gehen weiter auf dem Weg der Verwaltungsmodernisierung und -digitalisierung. Hiervon profitieren alle: die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und die Verwaltung."

Mit der Straßenverkehrsamts-App "Mein StVA" sollen für jährlich 170.000 Kunden Wartezeiten verringert und der Online-Service verbessert werden. Ein Online-Unterlagenprüfer, der auf Wunsch alle erforderlichen Dokumente bereitstellt, eine Wartezeiten-Prognoseberechnung und eine Wartenummer-Alarmfunktion bilden das Herzstück der kostenlosen App. Die neue Heimfinder-App des Kreises erleichtert Ratsuchenden die Suche nach einem ortsnahen Kurz- oder Langzeitpflegeplatz in den 46 Seniorenhäusern im Kreisgebiet. Im Rahmen des interkommunalen Erfahrungsaustauschs stellt der Rhein-Kreis seine Projekte auch anderen Kommunen zur Verfügung, wie etwa seine Rettungsdienst-App, die inzwischen in elf kreisfreien Städten und Kreisen für ein einheitliches rettungsdienstliches Versorgungskonzept sorgt.