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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2.v.r.) gratuliert Bijan Djir-Sarai zum Wahlerfolg der FDP und zum Bundestagsmandat. © Rhein-Kreis Neuss | Volle Größe

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Vorläufiges amtliches Wahlendergebnis

Gut besucht war die Wahlpräsentation im Grevenbroicher Kreishaus

Politik |

Die CDU bleibt nach der Bundestagswahl im Rhein-Kreis Neuss trotz deutlicher Verluste stärkste politische Kraft und holte beide Direktmandate. Mit 44,0 Prozent der Erststimmen gewann Hermann Gröhe erneut den Wahlkreis Neuss I (Dormagen, Grevenbroich, Neuss, Rommerskirchen) für die Union. Sein Herausforderer Daniel Rinkert von der SPD kam auf 28,6 Prozent. Der Wahlkreis Krefeld I/Neuss II (Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch, Bezirke der Stadt Krefeld) ging mit 42,4 Prozent der Erststimmen wieder an Ansgar Heveling von der CDU. Nicole Specker von der SPD kam auf 25,5 Prozent.

Bei den Zweitstimmen verlor die Union fast 10 Prozent. Die SPD verlor - etwas weniger als im Bundestrend – 4,3 Prozent. Gerechnet auf den gesamten Rhein-Kreis Neuss (ohne Krefeld I) holten die Christdemokraten 37,0 Prozent, die Sozialdemokraten erreichten 21,9 Prozent. Wahlgewinner auch im Rhein-Kreis Neuss ist die FDP. Noch über dem Bundestrend erreichte sie ein Plus von 9,8 Prozentpunkte und kam auf 16,8 Prozent. Außerdem sicherte sich der Grevenbroicher Bijan Djir-Sarai über die Landesliste den Einzug in den 19. Deutschen Bundestag.

Weniger stark als im Bundesvergleich legte die AfD zu. Sie erreichte im Rhein-Kreis Neuss ein Plus von 4,5 Prozentpunkten und kam damit auf ein Ergebnis von 8,6 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen blieben stabil bei 6,4 Prozent. Die Linkspartei wurde von 5,8 Prozent der Wahlberechtigten gewählt (plus 1,1 Prozentpunkte).

Die Wahlbeteiligung im Rhein-Kreis Neuss lag bei 77,2 Prozent und somit über dem Ergebnis von 2013 mit 74,7 Prozent.

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