Ein Gruppenfoto im Museum Insel Hombroich
Berufsorientierung an weiterführenden Schulen stand im Mittelpunkt eines Treffens, zu dem die Kommunale Koordinierung im Rhein-Kreis Neuss im Museum Insel Hombroich eingeladen hatte © L. Berns / Rhein-Kreis Neuss

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

150 Lehrkräfte aus dem Kreis tauschten sich über Berufsorientierung aus

Schule |

Berufsorientierung an weiterführenden Schulen im Rhein-Kreis Neuss stand jetzt im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Museum Insel Hombroich. 150 Lehrkräfte aus den Mittel- und Oberstufen trafen sich auf Einladung der Kommunalen Koordinierung im Rhein-Kreis Neuss. Ziel ist, dass mit Hilfe des NRW-Landesprogramms "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) alle jungen Menschen nach der Schule eine Perspektive für Ausbildung oder Studium erhalten sollen.

In seiner Begrüßung hob Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den hohen Stellenwert einer erfolgreichen Berufs- und Studienorientierung hervor: "Berufliche Orientierung steht immer auch für persönliche Lebensperspektiven und ist gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit auch zum Erhalt der hohen Standortqualität unserer Region", betonte der Landrat. Wolfgang Streuff, Leitender Regierungsschuldirektor der Bezirksregierung Düsseldorf, sagte: "Keinem abgehenden Jugendlichen wünschen wir die Erfahrung des Scheiterns - weder in der Ausbildung noch im Studium. Hier müssen wir für eine solide Orientierung sorgen und jedem Jugendlichen ein Mindestmaß an Praxiserfahrung mit auf den Weg geben."

In sieben Workshops lernten die Mittel- und Oberstufenlehrer Beispiele für gelungene Berufsorientierung kennen. Moderiert wurden diese Kurse von Vertretern aus Schule, Wirtschaft und Verwaltung. Im Rahmen der Berufsorientierung sollen Jugendliche ab der achten Klasse Erfahrungen in der Praxis sammeln. Im Rhein-Kreis Neuss beteiligen sich alle weiterführenden Schulen an dem KAoA-Programm. So profitierten im letzten Schuljahr mehr als 4.500 Schüler von einer gezielten Berufsfelderkundung und Potenzialanalyse.

Weitere Informationen zu dem Thema Berufsorientierung gibt es bei Claudia Trampen von der Kommunalen Koordinierung.