Dirk Brügge, Anna Gascard und Robert Abts
V.l.: Kreisdirektor Dirk Brügge, Projektleiterin Anna Gascard und Robert Abts, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss, stellten das neue Kompetenzzentrum vor © Rhein-Kreis Neuss

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Start für das regionale CSR-Kompetenzzentrum Rhein-Kreis Neuss

Wirtschaft |

Bereits 2014 hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss ein lokales CSR-Projekt abgeschlossen. Jetzt ist der Startschuss für das regionale CSR-Kompetenzzentrum Rhein-Kreis Neuss gefallen. Dessen Aufgabe wird sein, den Mittelstand für die Chancen verantwortungsvoller Unternehmensführung - in Fachkreisen Corporate Social Responsibility (CSR) genannt - zu sensibilisieren und praxisgerechte Kenntnisse bereitzustellen.

Hintergrund ist ein Programm der Landesregierung, mit dem die Wirtschaft unterstützt werden soll, ihre gesellschaftliche Verantwortung besser wahrzunehmen. Dazu wird die Einrichtung von CSR-Kompetenzzentren gefördert. Eine Fachjury hat aus 25 Kandidaten fünf als mögliche Projektträger ausgewählt - darunter die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Kreis Neuss (WFG).

Erklärtes Ziel des CSR-Kompetenzzentrums Rhein-Kreis Neuss ist es, die Region als nachhaltigen Wirtschaftsstandort zu etablieren und ein regionales Unternehmensnetzwerk zu CSR aufzubauen. "Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Mit dem Kompetenzzentrum bieten wir insbesondere den kleinen und mittelständischen Unternehmen ein zusätzliches Angebot, um neue und innovative Ansätze umzusetzen", betonte Kreisdirektor Dirk Brügge bei der Vorstellung der neuen Einrichtung.

WFG-Geschäftsführer Robert Abts fügte hinzu: "Wir möchten Unternehmen dafür sensibilisieren, dass verantwortliches Handeln und ökonomische Ziele in Einklang stehen können und die Unternehmen davon profitieren. Mit unserer Anlaufstelle liefern wir dazu entsprechende Angebote."

Das CSR-Kompetenzzentrum Rhein-Kreis bindet zahlreiche Netzwerkpartner ein. Dazu gehören die IHK Mittlerer Niederrhein, die IHK zu Düsseldorf, die Wirtschaftsförderungen Düsseldorf und Krefeld sowie die Kreise Mettmann, Viersen und Rhein-Erft Kreis. Gemeinsam stehen sie mit dem Rhein-Kreis Neuss auch für die Projektregion.

Dabei wird es in den nächsten drei Jahren mit rund 400.000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen in den Handlungsfeldern "Mensch/Mitarbeiter", "Markt", "Ökologie/Umwelt" sowie "Gesellschaft & Gemeinwesen" gefördert. Als wissenschaftlicher Partner begleitet die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf das Projekt.

Interessierte Unternehmen erhalten weitere Informationen bei Projektleiterin Anna Gascard.