Mann vor einer Tafel mit Fragezeichen
© Thinkstock / 504874418

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Wie läuft ein Asylverfahren in Deutschland ab?

Flüchtlinge müssen den Asylantrag immer beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellen. Dort wird in erster Instanz entschieden, ob jemand Asyl erhält oder nicht. Bei der Anhörung müssen Flüchtlinge einem Bediensteten des BAMF alle Gründe für ihren Asylantrag mündlich vortragen. Dies ist die zentrale Grundlage für eine Anerkennung oder Ablehnung.

Wird der Asylantrag abgelehnt, muss der Flüchtling die Bundesrepublik verlassen. Er kann dagegen aber vor dem Verwaltungsgericht klagen. Auch ist möglich, dass der Person aus gesundheitlichen Gründen die Rückkehr nicht zugemutet werden kann. Auch wenn die Lage im Heimatland eine Rückkehr unmöglich macht, kann die Person nicht zurückkehren. Dann wird die Person bis zum Zeitpunkt ihrer Abreise in Deutschland geduldet.

Die Wartezeit verbringen die Flüchtlinge in den Einrichtungen in denen sie untergebracht wurden.