Eine Hand nimmt eine Wasserprobe
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Der Schaden ist seit 2012 bekannt, warum werden erst jetzt weitere Untersuchungen angestrebt? (Kritik vom Stadtrat)

Umwelt |

Die weiteren Schritte sind zwischen dem Bevölkerungsschutz und dem weiteren Vorgehen zur Sanierung zu differenzieren.

Bevölkerungsschutz:

Die Werte aus dem Bereich der Nordkanalallee liegen dem Kreisumweltamt seit Dezember 2018 vor, weshalb die Bevölkerung rechtzeitig zum Beginn der Gartensaison gewarnt worden ist.

Grundwasserschutz:

Der Schaden ist seit November 2011 bekannt und es liegen mittlerweile schon 10 Gutachten vor. Der nächste Schritt besteht darin, die beiden Grundstückseigentümer zu veranlassen, weitere Untersuchungen durchzuführen, da diese dazu verpflichtet sind. Das Problem ist, dass die Grundstücksgrenze mitten durch den Schadensherd verläuft, wodurch es zwei Eigentümer gibt, die sich gegenseitig die Verantwortung zuschieben. Dadurch wird das weitere Vorgehen in die Länge gezogen. Alternativ kann der Rhein-Kreis Neuss ordnungsrechtlich inkl. der dabei voraussichtlich erforderlichen verwaltungsgerichtlichen Verfahren vorgehen. Dies würde den ganzen Prozess jedoch noch weiter verzögern. Es ist deshalb ratsam, einen Konsens zu finden. Bisher haben die Störer schon eine Menge an Untersuchungen durchgeführt, man konnte sie immer zu den nächsten Schritten veranlassen. Dies ist nun wieder nötig, um den Schaden sowohl in der Tiefe wie in der horizontalen Ausbreitung genauer zu erkunden.