Mann berührt virtuelle Zahnräder
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Verkehrserziehung

Neben einer eigenständigen Verkehrserziehungsarbeit mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt der Rhein-Kreis Neuss die Verkehrserziehungsmaßnahmen der Kreispolizeibehörde Neuss durch den Einsatz von Personal, Bereitstellen von Kraftfahrzeugen und Beschaffen von Arbeitsmaterial.

Die Kraftfahrzeuge werden in der Regel als Jugendverkehrsschule in den Grundschulen eingesetzt. Hier werden die Kinder in den ersten Klassen auf richtiges Verhalten im Straßenverkehr hingewiesen und auf die Gefahren auf dem Schulweg und in der Freizeit aufmerksam gemacht.

In der 3. und 4. Klasse werden sie auf die Fahrradprüfung in Theorie und Praxis vorbereitet. Die Prüfung findet in der 4. Klasse statt.

Für die Kinder der 5. Klassen der weiterführenden Schulen führt der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde ein Verkehrsquiz in den Schulen im Kreisgebiet durch. Ziel dieser Veranstaltungen ist das Auffrischen des theoretischen Wissens, das die Kinder im 4. Schuljahr vor der Fahrradprüfung gelernt haben. Des Weiteren werden die Jugendverkehrsschulen in Ferienaktionen eingesetzt.

Aufgrund der Feststellung der Polizei, dass die jungen Fahranfänger mit ca. 25 % an den Unfällen beteiligt sind - in der Bevölkerungsstruktur machen sie nur ca. 8 % aus - hat der Rhein-Kreis Neuss ein entsprechendes Programm aufgelegt. Er geht mit vier Referenten - einem Arzt, einem Anwalt, einem Fahrlehrer und einem Polizeibeamten - in die Klassen 12 der Gymnasien, Gesamtschulen und Berufsbildungszentren des Rhein-Kreises. In Referaten und Diskussionen werden mit den 17 bis 19jährigen die im Straßenverkehr möglichen Probleme und Gefahren erarbeitet.