Mann berührt virtuelle Zahnräder
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WTG Behörde

Das Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) regelt in Nordrhein-Westfalen Rahmenbedingungen für Betreuungseinrichtungen der Altenpflege, der Kurzzeitpflege, von stationären Hospizen sowie von Einrichtungen der Eingliederungshilfe und des Betreuten Wohnens. Die WTG Behörde hat die Aufgabe, die Einhaltung dieser Rahmenbedingungen zu überprüfen. Die Aufgabe der WTG Behörde ist eine Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung und somit an zahlreiche Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen gebunden.

Die WTG Behörde führt unangemeldete Überprüfungen der Einrichtungen durch. Neben den routinemäßigen Kontrollen führt man auch anlassbezogene Prüfungen durch. Als Prüfinstrument gilt der vom Land NRW vorgegebene Rahmenprüfkatalog. Außerdem bedient sich die WTG Behörde bei den Prüfungen in Einrichtungen der Altenpflege der Hilfe von erfahrenen, unabhängigen Pflegesachverständigen, um eine möglichst lückenlose Kontrolle zu gewährleisten.

Als Ansprechpartner für Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige oder Bevollmächtigte und Betreuer sowie für Mitarbeiter/innen der Einrichtungen steht Ihnen die WTG Behörde gerne bei allen Fragen, Sorgen und auch Beschwerden zur Verfügung.

Hinweise auf Probleme, Mängel oder ungeklärte Fragen nimmt die WTG Behörde schriftlich, telefonisch, per Mail und auch im persönlichen Gespräch entgegen. Jeder Hinweis kann auch anonym der WTG Behörde zugeleitet werden; wir gehen jeder Eingabe bezüglich bestehender Probleme oder Mängel nach.

Die WTG BEhörde hat im Rahmen ihrer Überprüfungen jedoch in erster Linie nicht die Aufgabe, durch Sanktionen oder ordnungsbehördliche Maßnahmen gegenüber den Betreuungseinrichtungen auf Mängel oder Probleme zu reagieren. Vielmehr sieht das WTG zunächst eine ausführliche Beratung der Einrichtungen vor. Erst wenn eine Beratung keinen Erfolg zeigt, macht die Heimaufsicht von ihren ordnungsrechtlichen Möglichkeiten Gebrauch.