Kind vor einer Schultafel
© 78617347/Thinkstock

Sie befinden Sich hier:

Inhalt

Herkunftssprachlicher Unterricht in der Sekundarstufe I - Informationen zum Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2019/2020

Der Unterricht in der Herkunftssprache ist ein zusätzliches Angebot für Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, bzw. mit einer anderen / einer weiteren Sprache als Deutsch aufwachsen. Hierunter ist zu verstehen, dass die andere Sprache im Familienalltag integriert und regelmäßig gesprochen wird.

Mit dem Herkunftssprachlichen Unterricht wird in der Grundschule begonnen und in der weiterführenden Schule bis zum Ende der Sekundarstufe I fortgesetzt.

Am Ende der Sekundarstufe I wird die Sprachprüfung im Herkunftssprachlichen Unterricht - welche nicht mit der Feststellungsprüfung für Seiteneinsteiger zu verwechseln ist - abgelegt.

Ein späterer Einstieg (z.B. ab Klasse 6, 7, 8, 9) ist nicht möglich.

Teilnahmevoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler

  • Der Besuch einer Schule im Rhein-Kreis Neuss oder der Wohnsitz befindet sich im Rhein-Kreis Neuss.
  • Die sprachlichen Voraussetzungen (fließend sprechen, lesen und schreiben) für die Teilnahme werden erfüllt.
  • Die Schülerin / der Schüler hat bereits in der Grundschule am Herkunftssprachlichen Unterricht teilgenommen.
  • Erfolgte bisher keine Teilnahme am Herkunftssprachliche Unterricht, so behält sich das Schulamt für den Rhein-Kreis Neuss im Einzelfall die Überprüfung der sprachlichen Fähigkeiten des Kindes vor der Teilnahme am Herkunftssprachen Unterricht vor.
    Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme besteht nicht.

Teilnahmebedingungen der Schülerinnen und Schüler

  • Die Anmeldung verpflichtet für die Dauer einer Schulform zur regelmäßigen Teilnahme.
  • Eine unregelmäßige Teilnahme führt zum Ausschluss vom Herkunftssprachlichen Unterricht.
  • Die Leistung wird im Zeugnis eingetragen.
  • Der Besuch des Herkunftssprachlichen Unterrichts kann nach Beendigung der Grundschulzeit in der Sekundarstufe I (Klasse 5 bis Klasse 9, bzw. Klasse 10) fortgesetzt werden.
  • Schülerinnen und Schüler, die den Herkunftssprachlichen Unterricht bis zum Ende der Sekundarstufe I fortsetzen, müssen am Ende des Schuljahres der Klasse 9, bzw. Klasse 10 an einer Sprachprüfung teilnehmen.
  • Die Abmeldung vom Herkunftssprachlichen Unterricht bedarf der Schriftform.
  • Der Ort für den Unterricht in der Herkunftssprache weicht in der Regel vom Standort der Pflichtschule ab.

Anmeldeverfahren - Anmeldeschluss

Die Anmeldung zum Herkunftssprachlichen Unterricht erfolgt mit dem entsprechenden Anmeldeformular, welches vollständig ausgefüllt in der weiterführenden Schule des Kindes abzugeben ist.

Anmeldeschluss: 31.03.2019

Sollte vor der Anmeldung eine Beratung erwünscht sein, so wenden Sie sich bitte an die Fachberaterin für den Herkunftssprachlichen Unterricht (erreichbar montags und mittwochs von 8 bis 11 Uhr):