Mann berührt virtuelle Zahnräder
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Beihilfe zu Krankheits- und Pflegekosten von Beamten

Im Rahmen der allgemeinen Fürsorgepflicht des Staates erhalten Beamte und deren Familienangehörige eine ergänzende Beihilfe zu den Krankheits- und Pflegekosten.

Die Beihilfestelle des Kreises erbringt diese Leistung für Mitarbeiter, Lehrer und Polizisten sowie als Serviceleistung für die angehörigen Kommunen und das Norbert-Gymnasium Knechtsteden.

Die Erstattungsfähigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall richtet sich nach § 75 Landesbeamtengesetz NRW, den Bestimmungen der Beihilfenverordnung NRW, den Anlagen zur Beihilfenverordnung NRW sowie nach den Bestimmungen des ärztlichen und zahnärztlichen Gebührenrechts.

Daneben finden auch die Runderlasse des Finanzministeriums NRW zum ärztlichen- und zahnärztlichen Gebührenrecht Anwendung.

Diese gelten für die Landesbediensteten unmittelbar, für alle anderen Beihilfeberechtigten ist die Anwendung der Runderlasse von deren Dienstherren ausdrücklich angeordnet worden.

Was Sie in diesem Zusammenhang noch wissen sollten

Beihilfe App

Alle notwendigen Informationen zum Thema Beihilfe App finden Sie im unten stehenden Link "Informationen zur Beihilfe NRW App".

Bei Fragen und Probleme zur Handhabung der Beihilfe NRW App können Sie sich von Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr (außer an Feiertagen in NRW) an die Anwenderbetreuung (Beihilfe App Hotline) bei IT.NRW unter folgender Rufnummer wenden: Telefon: 0211 9449-2116.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass dieser technische Support nicht durch die Beihilfestelle geleistet werden kann.

Aktuelles

Durch die 10. Änderungsverordnung zur BVO (§ 2 Absatz 2 BVO NRW) -gültig für Aufwendungen die ab dem 01.01.2020 entstehen- kann sich bei den krankheitsbedingten Aufwendungen für Kinder eine neue Zuständigkeit für die Bearbeitung der Beihilfen ergeben.

Ist ein Kind bei mehreren Beihilfeberechtigten im Familienzuschlag berücksichtigungsfähig (z. B. wenn beide Elternteile verbeamtet und beihilfeberechtigt sind), so wird eine Beihilfe zu den Aufwendungen des Kindes nur noch der/dem Beihilfeberechtigten gezahlt, die/der den entsprechenden Anteil des Familienzuschlags tatsächlich erhält (§ 2 Absatz 2 BVO NRW). Dieses ist in der Besoldungsmitteilung zu erkennen.

Eine abweichende Bestimmung kann für Aufwendungen, die ab dem 01. Januar 2020 entstehen, nicht mehr berücksichtigt werden. Hierdurch kommt es möglicherweise zu einem Wechsel der für die Kinderaufwendungen zuständigen Beihilfestelle.

Bitte beachten Sie hierzu die als Download zur Verfügung gestellten Informationen.