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Extremwetterlagen und Selbsthilfe

Wissenschaftler aller Fachrichtungen sind sich einig: Egal ob durch den Menschen verursacht oder durch eine natürliche globale Entwicklung - das Wetter in Europa ändert sich. Das bisher unspektakuläre und daher - zumindest unter dem Aspekt der Selbsthilfe - kaum beachtete deutsche Wetter wird künftig mehr Extremwetterlagen für uns bereit halten, und damit sollten wir umgehen können.

Seitens der Behörden, Versorger und sonstiger Betreiber von wichtigen Infrastrukturen bemüht man sich zwar, auch für überraschende Ereignisse gerüstet zu sein, aber die Verwundbarkeit (Vulnerabilität) einer Gesellschaft steigt mit ihrem Technisierungsgrad. Daher haben sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), der Deutsche Wetterdienst (DWD), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und das Umweltbundesamt (UBA) in der Strategischen Behördenallianz Anpassung an den Klimawandel zusammengefunden, um zu klären, was sich in unserer "gemäßigten Klimazone" ändern wird und wie wir uns darauf vorbereiten können.

Für jeden Einzelnen von uns werden diese Veränderungen eine ganz neue Überlegung bringen: Wie kann ich mich in meinem häuslichen Umfeld auf Hitzewellen und Winterstürme, auf  Überschwemmungen und Trinkwasserknappheit einstellen? Habe ich eine Möglichkeit, mir im Sommer ein kühles Plätzchen zu schaffen, den Keller gegen eindringendes Oberflächenwasser abzudichten oder den Trinkwasserverbrauch zu reduzieren? Und wenn die Versorgungs-Infrastrukturen geschädigt werden, wenn also Strom oder Gas abgeschaltet werden oder die Logistikkette im Supermarkt unterbrochen wird, wie lange kann mein Haushalt autark funktionieren?

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