Mann berührt virtuelle Zahnräder
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Inhalt

Sprengstofferlaubnis

Personen, die aus persönlichen (privaten) Gründen mit explosionsgefährlichen Stoffen umgehen oder diese erwerben wollen, benötigen eine Erlaubnis.

Hierzu gehören vorwiegend Wiederlader von Patronen, Vorderlader- und Böllerschützen, Personen, die selbst Feuerwerke der Klasse III abbrennen oder wissenschaftlich mit explosionsgefährlichen Stoffen experimentieren.

Grundlage für die Erteilung einer Sprengstofferlaubnis ist der Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an einem staatlichen oder staatlich anerkannten Grundlehrgang für die beabsichtigte Tätigkeit (Fachkundezeugnis). Für die Teilnahme an einem solchen Lehrgang benötigen Sie eine Unbedenklichkeits­bescheinigung der Kreisverwaltung. Diese müssen Sie gesondert beantragen.

Die Sprengstofferlaubnis wird in der Regel für 5 Jahre erteilt.

Diese Unterlagen benötigen Sie

Bitte beachten Sie, daß alle Unterlagen persönlich abzugeben sind.

Sie möchten eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragen:

  1. Antragsvordruck
  2. Kopie des Personalausweises

Sie möchten die Erlaubnis zum ersten Mal beantragen:

  1. Antragsvordruck
  2. Bedürfnisnachweis
  3. Fachkundezeugnis
  4. Kopie des Personalausweises
  5. sonstige Bescheinigungen (z. B. Beschußbescheinigung), sofern vorhanden

Sie möchten eine bestehende Erlaubnis ändern:

  1. Antragsvordruck
  2. Erlaubnisurkunde
  3. Kopie des Personalausweises

Sie möchten eine bestehende Erlaubnis verlängern:

  1. Antragsvordruck
  2. Bedürfnisnachweis
  3. Erlaubnisurkunde
  4. Kopie des Personalausweises
  5. sonstige Bescheinigungen (z. B. Beschußbescheinigung), sofern vorhanden

Bearbeitungsdauer:

ca. 8 Wochen

Diese Kosten entstehen bei uns

Die Höhe der Gebühr bemisst sich nach dem Aufwand:

  • Unbedenklichkeitsbescheinigung: 70 Euro bis 290 Euro
  • Erlaubnis erteilen: 80 Euro bis 400 Euro
  • Erlaubnis verlängern: 70 Euro bis 290 Euro
  • Erlaubnis wesentlich verändern: 40 Euro.

Rechtsgrundlage(n)

§ 27 Absatz 1 Sprengstoffgesetz (SprengG)

§ 34 Absatz 2 Erste Sprenstoffverordnung (1. SprengV)