Jugendliche sitzen vor Laptop
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Kommunales Integrationszentrum Rhein-Kreis Neuss

Kommunale Integrationszentren (KI) sind Einrichtungen in Trägerschaft von Kreisen und kreisfreien Städten, die durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) und durch das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.

Durch die Entwicklung gezielter Maßnahmen will das KI dazu beitragen, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen leichter Kontakt zueinander finden und Integration gelingt.

Das multikulturelle und multiprofessionelle Team des KI mit pädagogischen Fachkräften und Verwaltungskräften arbeitet in Ergänzung und Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und den in der Migrationsarbeit tätigen Netzwerkpartnern.

Die Aufgaben des Kommunalen Integrationszentrums Rhein-Kreis Neuss:

  • Seiteneinsteigerberatung von neu zugewanderten schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen und deren Eltern zu den Themen Schullaufbahn, Schulformen und Fördermöglichkeiten
  • Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungschancen von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien durch Angebote, Projekte und Maßnahmen vom Elementarbereich über den Schulbereich bis hin zum Übergang von der Schule in den Beruf
  • Förderung der durchgängigen sprachlichen Bildung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien durch Förderung der Mehrsprachigkeit und Programme wie DaZ (Deutsch als Ziel- bzw. Zweitsprache) und "Sprachsensibler Unterricht" sowie durch Zusammenarbeit mit den Lehrkräften, die herkunftssprachlichen Unterricht erteilen, Arbeitskreise auf Kreisebene zur Unterstützung von Lehrkräften, die in Deutschförderklassen unterrichten und von Fachlehrern, die sprachsensibel unterrichten möchten, Fachliteraturbibliothek, Angebot einer Intensivschulung DaZ für Lehrkräfte, Unterstützung der Programme Griffbereit, Rucksack KiTa und Rucksack Schule
  • Beratung zur interkulturellen Unterrichts- und Schulentwicklung (BikUS) und zur Mehrsprachigkeit als Handlungsfeld interkultureller Schulentwicklung im Primarbereich (MIKS) für Schulen im Rhein-Kreis Neuss, Beratung und Begleitung von Schulen in ihrem interkulturellen Entwicklungsprozess
  • Systemische Beratung, Qualifizierung und konzeptionelle Unterstützung von pädagogischen Fachkräften, Multiplikatoren, Fachämtern und anderen Einrichtungen und Institutionen der Integrationsarbeit
  • Förderung und Unterstützung der Elternarbeit und Elternbildung im schulischen und außerschulischen Kontext (z.B. mehrsprachige Informationsveranstaltungen zum Bildungssystem in NRW)
  • Gestaltung der Integrationspolitik als Querschnittsaufgabe durch Netzwerkarbeit mit den integrationsrelevanten Akteuren im Rhein-Kreis Neuss und durch Abstimmung und Bündelung der Aktivitäten und Kooperation mit den Akteuren vor Ort
  • Förderung der gleichberechtigten Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in allen gesellschaftlichen Bereichen
  • Förderung des interkulturellen Miteinanders und der interkulturellen Kompetenz sowie der kreisweiten interkulturellen Öffnung von Einrichtungen
  • Regionalkoordination für das Programm "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" auf Kreisebene, Antirassismusarbeit, Schulungen zu den Themen Gewaltprävention, Konfliktmanagement, Sozialkompetenztraining
  • Federführendes Amt für das Programm "Demokratie leben – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit – Partnerschaften für Demokratie"
  • Abwicklung von Förderprogrammen im Themenbereich Integration wie z.B. "KOMM-AN NRW" und "Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte" (BMBF)
  • Koordination IQ-Teilprojekt "Begleitstruktur für Migrantenorganisationen zur beruflichen Integration, Anerkennung und Fachkräftesicherung"