Mann berührt virtuelle Zahnräder
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Informationsveranstaltungen/Vorträge zum Thema Mehrsprachigkeit

Im Jahr 2017 hatten im Rhein-Kreis Neuss 25,4 % aller Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Migrationshintergrund (Pressestelle Information und Technik NRW). Immer mehr Menschen sprechen neben der deutschen Sprache mindestens eine weitere Sprache. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, über Grundlagen der Mehrsprachigkeitsforschung zu informieren.

Eltern sollen ermutigt werden, mit ihren Kindern im häuslichen Umfeld ihre Familiensprache zu sprechen. Umso besser Kinder in einer Sprache verankert sind, umso besser erlernen sie eine weitere Sprache. Insbesondere dem Bereich Literacy und dem Umgang mit Büchern kommt eine besondere Bedeutung zu. Entsprechend wird eine Auswahl an mehrsprachigen Kinderbüchern zur Ansicht bereitgestellt.

Für Erzieherinnen und Erzieher werden Grundlagen aus der Mehrsprachigkeitsforschung vermittelt. Zentrale Punkte sind die Sensibilisierung sowie Überprüfung eigener Wertvorstellungen bezüglich unterschiedlicher Sprachen. Ergänzt wird das Angebot durch Materialien, wie eine Kindertagesstätte Mehrsprachigkeit mit einfachen Mitteln in den Arbeitsalltag einführen kann und warum dies eine sinnvolle Ergänzung zum bereits bestehenden Angebot sein könnte.

Für Schulen können Informationsveranstaltungen angeboten werden. Zielsetzungen sind Einblicke in die aktuelle Mehrsprachigkeitsforschung, Überprüfung eigener Wertvorstellungen bezüglich unterschiedlicher Sprachen sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten. Sollten Grundschulkollegien nach der Veranstaltung eine Teilnahme an der MIKS-Qualifizierung (Interkulturelle Unterrichts- und Schulentwicklung) wünschen, können Anteile dieser Veranstaltung angerechnet werden. 

Die Qualifizierungen/Vorträge werden praxisnah und individuell auf die jeweiligen Zielgruppen angepasst.

Zielgruppen sind

  • Wohlfahrtsverbände, die Qualifizierungen für Erzieherinnen- und Erzieher anbieten
  • Kindertagesstätten (für Informationsveranstaltungen ganzer Kollegien)
  • Zivilgesellschaftliche Akteure (z.B. Stiftungen, ehrenamtlich organisierte Initiativen, Vereine/Verbände sowie Sozialpartner,
    Bildungsträger, Kirchen, Religionsgemeinschaften, lokale Kräfte vor Ort etc.)
  • Kommunale Einrichtungen/Ämter
  • Schulen