Stethoskop vor einem Plastikherz
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Milchzähne

Der erste Zahn

Gesunde Milchzähne sind wichtig: Gesunde und kariesfreie Milchzähne sehen nicht nur schön aus, sie sind auch unverzichtbar zum Kauen, Sprechen und als Platzhalter für die bleibenden Zähne. Erkrankte Milchzähne müssen daher behandelt werden!

Die seitlichen Milchzähne fallen häufig erst im 11. - 12. Lebensjahr aus. Sind sie erkrankt, können sie großen Schaden anrichten. Löcher sind Schmutzfänger für Speisereste und Bakterien. Wird ein Milchzahn nicht repariert, kommt es oft zu einer Zerstörung des Zahnes mit

  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Schäden an dem bleibenden NachfolgerIn

Wird ein solcher Zahn dann vorzeitig gezogen, kann es zu Zahnfehlstellungen kommen, die später mit einer Zahnspange behandelt werden müssen. Suchen Sie daher umgehend mit Ihrem Kind einen Zahnarzt auf, wenn Sie den Verdacht auf ein Loch haben oder von uns benachrichtigt worden sind! Lassen Sie die Zähne 2x im Jahr von Ihrem Zahnarzt kontrollieren.

Wie kann Karies verhindert werden?

Die wirksamste Maßnahme zur Verhütung von Zahnschäden ist das Zähneputzen.

Hierfür gilt:

  • Kleinkinder 1x täglich abends mit einer weichen Kinderzahnbürste und einem kleinen Tupfer Milchzahnzahnpasta
  • ab 2 Jahren 2-3x täglich mit einer erbsengroßen Menge Milchzahnzahnpasta
  • ab 6 Jahren 2-3x täglich mit einer Erwachsenen- oder Junior-Zahncreme, da diese mehr Fluorid enthält. Fluorid macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger und schützt so vor Karies.

Bis zum 1. Schuljahr sollten die Kinderzähne von den Eltern nachgeputzt werden!

In den Kindergärten und Schulen erlernen Ihre Kinder von unseren Prophylaxeberaterinnen die KAI-Zahnputzmethode:

Zuerst werden die Kauflächen, dann in kreisenden Bewegungen die Außenflächen und dann die Innenflächen der Zähne geputzt. Eine gesunde zuckerarme Ernährung ist die zweite Säule einer guten Zahngesundheit. Besonders gefährlich ist das Trinken gesüßter Getränke aus Nuckelflaschen, Schnabeltassen oder Trinkcaps. Gewöhnen Sie Ihrem Kind daher so früh wie möglich, spätestens aber bis zum 2. Geburtstag, diese Trinkhilfen ab. Geben Sie niemals gesüßte Getränke mit ins Bett.