Stethoskop vor einem Plastikherz
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Ausländische Qualifikationen in den Gesundheitsfachberufen

Sofern Sie Ihre Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf im Ausland absolviert haben, dürfen Sie Ihren Beruf erst nach Anerkennung dieser Ausbildung durch die zuständige Behörde ausüben. Hierzu müssen Sie die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes nachweisen und die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen persönlichen Voraussetzungen erfüllen.

Die Feststellung der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes erfolgt in Nordrhein-Westfalen durch das Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, welches bei der Bezirksregierung Düsseldorf angesiedelt ist.

Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss:

  • Ihr Wohnsitz befindet sich im Rhein-Kreis Neuss
  • die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes wurde vorab durch das Landesprüfungsamt festgestellt
  • Nachweis der körperlichen und geistigen Eignung zur Ausübung des Berufes durch ärztliches Attest
  • Nachweis der für die Ausübung des Berufes erforderlichen Zuverlässigkeit durch ein amtliches Führungszeugnis (charakterliche Eignung)
  • Nachweis allgemeiner und berufsbezogener Kenntnisse der deutschen Sprache

Auch Dienstleistungserbringer nach Artikel 5 der Richtlinie 2005/36/EG, die vorübergehend oder gelegentlich von einem europäischen Staat gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 des Berufsanerkennungsdurchführungsgesetzes in den Geltungsbereich des ÖGDG wechseln, bedürfen hierzu einer Erlaubnis.

Vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit sind dem Gesundheitsamt Ort und voraussichtliche Dauer der Tätigkeit schriftlich zu melden.