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Gelbfieberimpfung

Die Gelbfieberimpfung darf nur durch speziell weitergebildete Ärzte verabreicht werden. Zu den autorisierten Gelbfieber-Impfstellen gehört das Gesundheitsamt des Rhein-Kreises Neuss (Impfstelle 41).

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Gelbfieber:

Der große Wissenschaftler, Infektionsforscher und Nobelpreisträger Robert Koch erwähnt in seiner Rede am 04.08.1890 vor den Mitgliedern des zehnten internationalen medizinischen Kongresses in Berlin, dass wir auch "über die Krankheitserreger der Influenza, des Keuchhustens, des Stroms, des Gelbfieber, der Rinderpest, der Lungenseuche noch nichts wissen." Dies hat sich glücklicherweise -nicht zuletzt durch das Wirken Kochs- geändert. So gibt es heute eine wirksame, lebenslang gültige Impfung gegen die Tropenkrankheit "Gelbfieber".

Erreger, Übertragung und Symptome

Die Gelbfieber-Erkrankung ist eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus, die in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika vorkommt. Das Virus wird durch den Stich einer Mücke übertragen. Nach etwa 3 bis 6 Tagen kann es zu Fieber, Gelbfärbung der Haut und Blutungen kommen. Ein lebensbedrohlicher Verlauf ist nicht ausgeschlossen.

Vorbeugung

Bei Reisen in betroffene Gebiete wird dringend eine Impfung empfohlen. Der Impfschutz setzt nach 10 Tagen ein und hält lebenslang vor. Für manche Länder ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Eine Liste über Länder, die eine Gelbfieberimpfung verlangen, wird von der Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) veröffentlicht.